Sprengstoff-Verdacht, ZwangsrÀumung

Sprengstoff-Verdacht bei ZwangsrÀumung - HÀuser gerÀumt

19.06.2024 - 16:15:29

Bei einer ZwangsrÀumung macht ein Gerichtsvollzieher einen besorgniserregenden Fund. Die Polizei reagiert schnell: Etwa 50 Wohnungen werden gerÀumt. Jetzt sind Sprengstoff-Experten am Zug.

Nach dem Fund eines verdĂ€chtigen Gegenstands bei einer ZwangsrĂ€umung in NĂŒrnberg hat die Polizei mehrere MehrfamilienhĂ€user rĂ€umen lassen. Sprengstoffexperten des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) rieten nach einer ersten EinschĂ€tzung des Gegenstandes, die Evakuierungsmaßnahmen auszuweiten, wie ein Polizeisprecher am Mittwochnachmittag mitteilte. 

Zuvor hatten bereits zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner den Gefahrenbereich verlassen. Feuerwehr und Bayerisches Rotes Kreuz kĂŒmmerten sich demnach um die Betreuung, in einer nahe gelegenen Schule wurde eine Anlaufstelle eingerichtet.

Der Polizei war der sprengstoffverdĂ€chtige Fund demnach kurz vor 14.00 Uhr gemeldet worden. Ein Gerichtsvollzieher habe den Gegenstand bei der ZwangsrĂ€umung einer Wohnung entdeckt und auf die Straße gebracht. Dort stand der Gegenstand auch am spĂ€teren Nachmittag noch. Gegen 16.00 Uhr trafen die Sprengstoffexperten des LKA ein und nahmen den Gegenstand unter die Lupe. Details nannte ein Polizeisprecher auf Anfrage zunĂ€chst nicht.

Der Mieter der von der ZwangsrÀumung betroffenen Wohnung sei bei dem Polizeieinsatz nicht vor Ort gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Dementsprechend hÀtten ihn die Ermittler zunÀchst auch nicht befragen können.

Von der RĂ€umung betroffen waren zunĂ€chst etwa 40 bis 50 Wohnungen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Bereich um den Fundort östlich der Altstadt wurde weitrĂ€umig abgesperrt. Die Polizei rief Passanten auf, den Bereich der Georg-Strobel-Straße nach Möglichkeit zu meiden.

@ dpa.de