Bergung, Grund

Bergung von auf Grund gelaufener OstseefÀhre begonnen

01.11.2023 - 14:27:13 | dpa.de

Seit dem 22. Oktober ist die FĂ€hre mit rund 70 Menschen an Bord Grund gelaufen und steckte fest. Sie verlor dabei Öl. Jetzt ist das Schiff wieder frei.

Ein Mann in Schutzkleidung arbeitet am Strand. Bei der vor der sĂŒdschwedischen KĂŒste feststeckenden OstseefĂ€hre «Marco Polo» (hinten, l) ist erneut Öl ausgetreten. - Bild: Ola Torkelsson/TT News Agency/AP/dpa
Ein Mann in Schutzkleidung arbeitet am Strand. Bei der vor der sĂŒdschwedischen KĂŒste feststeckenden OstseefĂ€hre «Marco Polo» (hinten, l) ist erneut Öl ausgetreten. - Bild: Ola Torkelsson/TT News Agency/AP/dpa

Vor der schwedischen OstseekĂŒste ist die Bergung der auf Grund gelaufenen PassagierfĂ€hre «Marco Polo» angelaufen. Wie die schwedische KĂŒstenwache und die Reederei TT-Line am Mittwoch mitteilten, wurde am Morgen mit den Bergungsarbeiten begonnen. Alles laufe nach Plan.

Das Schiff sei langsam vom Meeresgrund angehoben worden, wieder frei und liege nun an seiner neuen Position eine gute Seemeile weiter sĂŒdöstlich vor Anker. Nach Angaben der KĂŒstenwache trat im Laufe des Morgens erneut eine kleinere Menge Öl aus.

Bei erneuten Untersuchungen unter Wasser sollen die SchĂ€den am Schiffsrumpf noch im Laufe des Tages genauer ĂŒberprĂŒft werden. Letztlich soll das Schiff dann in den Hafen der Stadt Karlshamn gebracht werden - wann genau, ist noch unklar.

Die «Marco Polo» war am 22. Oktober mit rund 70 Menschen an Bord auf dem Weg zwischen den sĂŒdschwedischen StĂ€dten Trelleborg und Karlshamn, als sie den Grund berĂŒhrte, dennoch ihre Fahrt fortsetzte und etwa fĂŒnf Kilometer spĂ€ter erneut auf Grund lief. Seitdem steckte das Schiff in der NĂ€he von Hörvik rund 120 Kilometer nordöstlich von Malmö fest. Die Passagiere und ein Teil der Besatzung konnten das Schiff verlassen. Viel Öl lief aus, was SchĂ€den fĂŒr die Natur zur Folge hatte. Die schwedischen EinsatzkrĂ€fte fingen bislang etwa 50.000 Liter Öl und Öl-Abfall auf. Zwei Besatzungsmitglieder wurden wegen FahrlĂ€ssigkeit im Schiffsverkehr zu Geldstrafen verurteilt.

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