Busunfall in der Türkei: Elf Tote bei Kollision in Manisa
Veröffentlicht am: 11.10.2026 um 13:48 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Unfall bei Akhisar fordert Todesopfer
- Der Reisebus war am Sonntag von Bursa in Richtung Izmir unterwegs.
- Der Unfall wurde kurz nach 11.00 Uhr nahe der Autobahnauffahrt Akhisar gemeldet.
- Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht; die Unfallursache ist bislang unklar.
Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Reisebus und einem Abschleppwagen sind am Sonntagmittag im westtürkischen Manisa elf Menschen ums Leben gekommen.
Rettungskräfte versorgen Verletzte
Nach Angaben der Provinzverwaltung von Manisa wurden 27 weitere Menschen verletzt. Rettungskräfte rückten nach der Unfallmeldung zur Unfallstelle nahe der Autobahnauffahrt Akhisar aus.
Der Bus sei von der Stadt Bursa auf dem Weg Richtung Izmir gewesen. Die Verletzten seien anschließend in Krankenhäuser gebracht worden.
Ermittlungen unter Leitung der Staatsanwaltschaft
Wie es zu dem Zusammenstoß kam, ist bislang nicht bekannt. Die Arbeiten am Unfallort dauerten unter Koordination der Staatsanwaltschaft an.
Der türkische Innenminister Mustafa Ciftci bezeichnete die Opfer in einem Beitrag auf der Plattform X als „unsere Staatsbürger“. Ob sich unter den Reisenden auch Ausländer befanden, war zunächst nicht bekannt.
Gouverneur mahnt Verkehrsregeln an
Der Gouverneur von Manisa, Vahdettin Özkan, rief zur strikten Einhaltung der Verkehrsregeln auf. Er erklärte, der Unfall zeige schmerzhaft, wie lebenswichtig diese Regeln seien.
Schwere Verkehrsunfälle auf türkischen Fernstraßen
Der Unfall ereignete sich auf einer wichtigen Verkehrsverbindung zwischen Bursa und Izmir. Reisebusse verbinden in der Türkei zahlreiche Großstädte und Regionen; entsprechend können Zusammenstöße mit mehreren Fahrzeugen schnell viele Menschen betreffen.
Die Unfallstelle nahe der Autobahnauffahrt Akhisar liegt in der Provinz Manisa, einer wichtigen Transitregion im Westen des Landes. Dass Rettungskräfte die Verletzten in Krankenhäuser brachten und die Staatsanwaltschaft die Arbeiten koordinierte, verweist auf die nun laufende medizinische Versorgung und Unfallaufnahme.
Unfallursache bleibt offen
Entscheidend für die weitere Bewertung ist die Rekonstruktion des Zusammenstoßes zwischen dem Reisebus und dem Abschleppwagen. Dabei dürften unter anderem Spuren an den Fahrzeugen, Zeugenaussagen und die Verkehrsbedingungen zum Unfallzeitpunkt ausgewertet werden.
Für Angehörige und Reisende stehen zunächst die Identifizierung der Opfer, die Behandlung der Verletzten und Informationen über den Zustand der Betroffenen im Vordergrund. Die Zahl von elf Toten und 27 Verletzten macht den Unfall zu einem schweren Ereignis mit weitreichenden Folgen für mehrere Familien.

