Flamingo, Ingo

Flamingo Ingo - Àltester Bewohner des Berliner Zoos ist tot

08.02.2024 - 09:18:12 | dpa.de

Das Durchschnittsalter von Flamingos liegt bei 30 Jahren. Der Berliner Flamingo Ingo aber knackte sogar die 70. Nun ist der wohl Àlteste Bewohner des Berliner Zoos gestorben.

  • Im Berliner Zoo gibt es einige Flamingos - der Ă€lteste von ihnen, Ingo, ist nun gestorben. - Foto: Jessica Lichetzki/dpa
    Im Berliner Zoo gibt es einige Flamingos - der Àlteste von ihnen, Ingo, ist nun gestorben. - Foto: Jessica Lichetzki/dpa
  • Der Flamingo Ingo lebte seit 1955 in Berlin. - Foto: Gregor Fischer/dpa
    Der Flamingo Ingo lebte seit 1955 in Berlin. - Foto: Gregor Fischer/dpa
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Der wohl Ă€lteste Bewohner des Berliner Zoos Ingo der Flamingo ist tot. «Ingo der Flamingo ist mit imposanten 75 Jahren altersbedingt von uns gegangen», teilte der Zoo auf Instagram mit. «In Berlin lebte der Rosa Flamingo seit 1955 – wahrlich eine Legende!». Zahlreiche Menschen zeigten sich auf Instagram betrĂŒbt ĂŒber die Neuigkeiten und posteten weinende Smileys und Beileidsbekundungen unter den Post des Zoos.

Laut der Inschrift am Ring an Ingos Bein wurde das Tier nach Angaben des Zoos am 23. Juni 1948 in Kairo geboren. Die Beschriftung wurde erst vor einigen Jahren entdeckt. Das hatte zur Folge, dass Gorilla-Dame Fatou ihren damaligen Titel als Ă€lteste Zoo-Bewohnerin abgeben musste. Was es genau mit dem Datum auf sich hat und ob Ingo wirklich an jenem Tag schlĂŒpfte, lĂ€sst sich nicht zweifelsfrei klĂ€ren. Der Zoo jedoch wertete es als Beleg fĂŒr sein Mindestalter. Flamingos werden in freier Wildbahn durchschnittlich um die 30 Jahre alt.

Der Berliner Zoo war nach eigenen Angaben der erste in Deutschland, dem von Anfang/Mitte der 60er-Jahre an Bruten von Chile-Flamingos und Rosaflamingos gelangen. Auch Ingo hat nach Angaben des Zoos wohl Nachkommen gezeugt, es wurde jedoch nicht Buch ĂŒber den Flamingo-Nachwuchs gefĂŒhrt.

Wie Ingo die lange Zeit seitdem ĂŒberstanden hat? Zum einen fehle es im Zoo an natĂŒrlichen Feinden, wie Tierpfleger Thomas Lenzner einmal erklĂ€rte. Außerdem gebe es eine Rundumversorgung und optimiertes Futter. Es enthĂ€lt bestimmte Farbstoffe (Carotinoide), die fĂŒr das zarte Rosa des Gefieders verantwortlich sind. Altersbedingt brauchte Ingo zuletzt manchmal Ruhe von seinen Artgenossen. Er war nicht mehr der schnellste und hinkte laut Lenzner ein wenig. Mit damals 75 sei das aber wenig verwunderlich.

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