Steinmeier, Hochwasser-Helfer

Steinmeier: Hochwasser-Helfer verdienen Dank der Nation

05.01.2024 - 05:41:30

Das Hochwasser macht den Menschen schwer zu schaffen. Doch zahlreiche Helferinnen und Helfer konnten vielerorts Katastrophen verhindern. Das verdient Dank, findet der BundesprÀsident.

BundesprÀsident Frank-Walter Steinmeier hat den Zehntausenden Helferinnen und Helfern in den Hochwassergebieten gedankt und seine Hochachtung ausgesprochen. «Alle, die bei diesem Hochwasser helfen, verdienen den Dank unserer ganzen Nation», erklÀrte Steinmeier. «Hier zeigt sich: Wenn es drauf ankommt, dann steht unser Land zusammen.»

In der schriftlichen ErklĂ€rung kĂŒndigte Steinmeier an, dass er zu seinem Neujahrsempfang im Schloss Bellevue in der kommenden Woche Helferinnen und Helfer der freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes eingeladen habe, die beim Kampf gegen das Hochwasser im Einsatz gewesen seien. «Wir mĂŒssen allen, die schĂŒtzen und retten, den RĂŒcken stĂ€rken, sie alle sichtbar wĂŒrdigen. Sie sind Vorbilder.»

«In vielen Teilen Deutschlands macht uns das Hochwasser weiter schwer zu schaffen», erklĂ€rte der BundesprĂ€sident. An vielen Orten seien die Wassermassen zu einer ernsten Gefahr fĂŒr Menschen, Tiere und HĂ€user geworden. «Unsere Gedanken und unsere SolidaritĂ€t gelten in diesen Tagen allen, die vom Hochwasser bedroht oder bereits geschĂ€digt sind.» Es sei gut, dass Bund, LĂ€nder und Kommunen zugesagt hĂ€tten, hier rasch zu helfen. «Wir brauchen bei solchen Notlagen die gesamtstaatliche SolidaritĂ€t.»

Steinmeier: «GrĂ¶ĂŸte Hochachtung»

Sein großer Dank gelte den Zehntausenden Helferinnen und Helfern, die oft schon seit der Vorweihnachtszeit im Einsatz seien, um SandsĂ€cke zu fĂŒllen, Deiche abzudichten oder Keller leer zu pumpen. Er denke an die MĂ€nner und Frauen der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerkes und der Rettungsdienste. Die meisten von ihnen seien ehrenamtlich tĂ€tig und opferten ihre Freizeit fĂŒr den Schutz ihrer Gemeinde und ihrer MitbĂŒrger.

«Viele sind bis zur Erschöpfung im Einsatz. Ich habe grĂ¶ĂŸte Hochachtung vor diesem freiwilligen Engagement», erklĂ€rte Steinmeier. Er richtete eine Bitte an alle Unternehmen und Betriebe: «UnterstĂŒtzen Sie den Hilfseinsatz Ihrer Mitarbeiter und stellen Sie diese auch weiter fĂŒr den Dienst an der Allgemeinheit vorĂŒbergehend frei.»

Der BundesprĂ€sident dankte auch den NachbarlĂ€ndern, die Hilfe angeboten hĂ€tten, insbesondere Frankreich. Ein Team des französischen Zivilschutzes errichte derzeit einen mobilen Deich an der Aller in Niedersachsen. «Wir sind dankbar fĂŒr diese Form nachbarschaftlicher SolidaritĂ€t in Europa. Es ist gut zu wissen, dass Deutschland hilfsbereite Freunde als Nachbarn hat», erklĂ€rte Steinmeier.

@ dpa.de