Es bleibt winterlich in Deutschland
28.01.2026 - 05:48:55Auch heute mĂŒssen sich die Menschen in Teilen Deutschlands auf winterliche VerhĂ€ltnisse mit Regen und Schnee einstellen. Ăber den Tag fĂ€llt laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zunĂ€chst Regen im Westen, SĂŒdwesten und Teilen der Mitte. Vom Emsland ĂŒber Ostwestfalen, Teile Niedersachsens bis nach ThĂŒringen und Nordhessen rechnen die Experten mit Schnee. Ab dem Nachmittag fĂ€llt dann auch im SĂŒdwesten die Schneefallgrenze, wie der DWD weiter mitteilte. Im Nordosten und Osten bleibt es hingegen meist trocken.Â
Zuvor hatte der DWD fĂŒr den Abend und die Nacht zu Mittwoch in mehreren Regionen erneut mit Glatteis gerechnet und vor erheblichen Verkehrsproblemen gewarnt. Besonders betroffen waren die westlichen und sĂŒdwestlichen Mittelgebirge, der zentrale Mittelgebirgsraum sowie der Osten Baden-WĂŒrttembergs. Aus Sicht der Leitstellen der EinsatzkrĂ€fte blieb die Lage auf den StraĂen in der Nacht allerdings entspannt.
Auch am Morgen warnt der Wetterdienst in weiten Teilen des Landes weiterhin vor GlĂ€tte. Dabei besteht erhöhte GlĂ€ttegefahr durch gefrierenden Regen an der sĂŒdlichen OstseekĂŒste, dem SĂŒden von ThĂŒringen und im Norden Bayerns. Im Alpenvorland warnen die Meteorologen auĂerdem vor Sturmböen.
EinschrÀnkungen im Bahnverkehr entspannen sich
Am Dienstag kam es im Bahnverkehr infolge von vereisten Oberleitungen und Weichen zu EinschrĂ€nkungen, die sich im Laufe des Vormittags teils entspannten. In Berlin musste der StraĂenbahnverkehr wegen vereister Oberleitungen zeitweise eingestellt werden. Inzwischen sind fast alle Metrolinien wieder zumindest auf zentralen Abschnitten unterwegs. Allerdings ist auch heute weiter mit EinschrĂ€nkungen zu rechnen.
In mehreren Regionen blieb am Dienstag zudem der PrĂ€senzunterricht an Schulen aus. Etwa in Teilen Frankens im Norden Bayerns sagten Landkreise und StĂ€dte den Unterricht ab, da Schulwege und SchĂŒlerbeförderung als nicht sicher galten. Teilweise wurden Notbetreuungen eingerichtet oder auf Distanzunterricht ausgewichen. In der Stadt Erlangen und dem Landkreis Kulmbach fĂ€llt auch heute der PrĂ€senzunterricht aus.
Deutschlands gröĂter Binnensee zugefroren
In Mecklenburg-Vorpommern fĂŒhrten die winterlichen Temperaturen zu einem seltenen Naturschauspiel: Die MĂŒritz - Deutschlands gröĂter Binnensee - ist komplett zugefroren. Seit Anfang der Woche habe man die BestĂ€tigung, dass die Eisdecke des Sees geschlossen ist, sagte Domenik Oldenburg vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Elbe, AuĂenbezirk Waren. Das Randeis ist nach Angaben der Behörde etwa 20 bis 25 Zentimeter dick, soweit messbar.
Sturmtief «Joseph» fegt ĂŒber Spanien und PortugalÂ
In den bei Deutschen beliebten UrlaubslĂ€ndern Spanien und Portugal sorgte das Atlantiktief «Joseph» weiter fĂŒr nasskaltes und stĂŒrmisches Winterwetter. Im sĂŒdspanischen Torremolinos wurde am Dienstag eine Frau von einer umstĂŒrzenden Palme erschlagen, wie der Rettungsdienst 112 auf der Plattform X mitteilte. FĂŒr weite Teile der normalerweise sonnenverwöhnten Iberischen Halbinsel sagen die Meteorologen Sturmböen voraus â auf den Berggipfeln Mallorcas sogar mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde und sĂŒdlich von Porto an der KĂŒste Portugals von bis zu 140 km/h.





