Deutschland

Es bleibt winterlich in weiten Teilen Deutschlands

28.01.2026 - 09:44:05

Das winterliche Wetter hĂ€lt auch am Mittwoch in vielen Regionen an. Im Nordosten fĂŒhrt das zu einem seltenen Naturschauspiel.

  • In Mecklenburg-Vorpommern fĂŒhrten die winterlichen Temperaturen zu einem seltenen Naturschauspiel. - Foto: Jens BĂŒttner/dpa

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  • Über den Tag fĂ€llt laut dem DWD zunĂ€chst Regen im Westen, SĂŒdwesten und in Teilen der Mitte.  - Foto: Christoph Reichwein/dpa

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  • Aus Sicht der Leitstellen der EinsatzkrĂ€fte war die Lage vorerst entspannt. - Foto: Jan Woitas/dpa

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  • Das winterliche Wetter hĂ€lt in vielen Regionen an.  - Foto: Patrick Pleul/dpa

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  • BlĂ€sshĂŒhner sind auf der komplett vereisten MĂŒritz bei der Futtersuche unterwegs.  - Foto: Jens BĂŒttner/dpa

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In Mecklenburg-Vorpommern fĂŒhrten die winterlichen Temperaturen zu einem seltenen Naturschauspiel. - Foto: Jens BĂŒttner/dpaÜber den Tag fĂ€llt laut dem DWD zunĂ€chst Regen im Westen, SĂŒdwesten und in Teilen der Mitte.  - Foto: Christoph Reichwein/dpaAus Sicht der Leitstellen der EinsatzkrĂ€fte war die Lage vorerst entspannt. - Foto: Jan Woitas/dpaDas winterliche Wetter hĂ€lt in vielen Regionen an.  - Foto: Patrick Pleul/dpaBlĂ€sshĂŒhner sind auf der komplett vereisten MĂŒritz bei der Futtersuche unterwegs.  - Foto: Jens BĂŒttner/dpa

Auch heute mĂŒssen sich die Menschen in Teilen Deutschlands auf winterliche VerhĂ€ltnisse mit gefrierendem Regen, Glatteis und Schnee einstellen. WĂ€hrend sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im Nordosten und Osten kalte Festlandsluft hĂ€lt, gelangt in den Westen und SĂŒden mit TiefauslĂ€ufern feuchte und etwas mildere Luft. 

Zuerst Regen, spÀter teils Schnee

Über den Tag fĂ€llt laut dem DWD zunĂ€chst Regen im Westen, SĂŒdwesten und in Teilen der Mitte. Dabei seien vorĂŒbergehend örtlich gefrierender Regen mit Glatteisgefahr zu erwarten. In einem Streifen vom Ems- und MĂŒnsterland ĂŒber Ostwestfalen, Nordhessen und ThĂŒringen bis nach Oberfranken und zum Vogtland rechnen die Experten mit leichtem Schneefall. Ab Nachmittag falle auch im SĂŒdwesten die Schneefallgrenze. 

Warnung vor Glatteis und Verkehrsproblemen

Zuvor hatte der DWD fĂŒr die Nacht zu Mittwoch in mehreren Regionen erneut mit Glatteis gerechnet und vor erheblichen Verkehrsproblemen gewarnt. Aus Sicht der Leitstellen der EinsatzkrĂ€fte blieb die Lage auf den Straßen in der Nacht allerdings entspannt.

Am Morgen warnte der Wetterdienst vor örtlichem Glatteis durch gefrierenden Regen - im Übergangsbereich von Schnee zu Regen vor allem in einem Streifen vom Nordwesten bis zum zentralen/östlichen Mittelgebirgsraum sowie in Teilen des SĂŒdens. Auch im Norden und Osten seien vereinzelt gefrierender SprĂŒhregen oder GlĂ€tte durch etwas Schnee nicht ausgeschlossen. 

EinschrÀnkungen im Bahnverkehr entspannen sich

Am Dienstag kam es im Bahnverkehr infolge von vereisten Oberleitungen und Weichen zu EinschrĂ€nkungen, die sich im Laufe des Vormittags teils entspannten. In Berlin musste der Straßenbahnverkehr wegen vereister Oberleitungen zeitweise eingestellt werden. Inzwischen sind fast alle Metrolinien wieder zumindest auf zentralen Abschnitten unterwegs. Allerdings ist auch heute weiter mit EinschrĂ€nkungen zu rechnen.

Vereinzelt bleiben Schulen geschlossen

In Bayern findet nach den starken SchneefĂ€llen fast ĂŒberall wieder PrĂ€senzunterricht in den Schulen statt. Nur im mittelfrĂ€nkischen Erlangen und im oberfrĂ€nkischen Landkreis Kulmbach bleiben die Schulen auch heute noch geschlossen. Der Grund dafĂŒr ist in Erlangen, dass die hohe Schneelast viele BĂ€ume rund um die SchulgelĂ€nde beschĂ€digt habe, teilte die Stadt mit. 

Auch im niedersĂ€chsischen Landkreis Vechta bleiben wegen Schnee und GlĂ€tte die Schulen geschlossen. Der PrĂ€senzunterricht an den allgemein- und berufsbildenden Schulen falle heute aus, teilte der Landkreis mit. Der SchĂŒlertransport findet nicht statt. Schon in den vergangenen Tagen ist in einigen Landkreisen in Niedersachsen der Unterricht ausgefallen.

Deutschlands grĂ¶ĂŸter Binnensee zugefroren

In Mecklenburg-Vorpommern fĂŒhrten die winterlichen Temperaturen zu einem seltenen Naturschauspiel: Die MĂŒritz - Deutschlands grĂ¶ĂŸter Binnensee - ist komplett zugefroren. Seit Anfang der Woche habe man die BestĂ€tigung, dass die Eisdecke des Sees geschlossen ist, sagte Domenik Oldenburg vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Elbe, Außenbezirk Waren. Das Randeis ist nach Angaben der Behörde etwa 20 bis 25 Zentimeter dick, soweit messbar.

Sturmtief «Joseph» fegt ĂŒber Spanien und Portugal 

In den bei Deutschen beliebten UrlaubslĂ€ndern Spanien und Portugal sorgte das Atlantiktief «Joseph» weiter fĂŒr nasskaltes und stĂŒrmisches Winterwetter. Im sĂŒdspanischen Torremolinos wurde am Dienstag eine Frau von einer umstĂŒrzenden Palme erschlagen, wie der Rettungsdienst 112 auf der Plattform X mitteilte. 

FĂŒr weite Teile der normalerweise sonnenverwöhnten Iberischen Halbinsel sagen die Meteorologen Sturmböen voraus – auf den Berggipfeln Mallorcas sogar mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde und sĂŒdlich von Porto an der KĂŒste Portugals von bis zu 140 km/h.

@ dpa.de

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