Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein

«Lindernde UmstÀnde»: EinsatzkrÀfte benetzen Wal mit Wasser

03.04.2026 - 12:30:24 | dpa.de

Der geschwĂ€chte Buckelwal in der Bucht vor Wismar soll feucht gehalten werden. Wie lange der MeeressĂ€uger noch ĂŒberlebt, ist laut Experten aber unklar.

Die Haut des geschwÀchten Buckelwals soll befeuchtet werden. (Archivbild) - Foto: Bodo Marks/dpa

EinsatzkrĂ€fte der Feuerwehr haben begonnen, den an der OstseekĂŒste vor Wismar gestrandeten Buckelwal mit Wasser zu benetzen. Das bestĂ€tigte ein Sprecher des Innenministeriums. Die Experten hĂ€tten die Hilfsaktion empfohlen, um lindernde UmstĂ€nde fĂŒr den Wal zu schaffen.

Vorgang soll alle zwei bis drei Stunden wiederholt werden

«Wir werden das Tier weiter begleiten – bis zum Schluss. Um ihm seine Situation angenehmer zu machen, wurde heute damit begonnen, den RĂŒcken des Wals, der aus dem Wasser ragt, zu benetzen», sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD), der am Mittag erneut vor Ort war. «Der Vorgang soll alle zwei bis drei Stunden wiederholt werden.»

Auch ein Schlauchboot der Polizei war in der NÀhe des Wals im Einsatz, wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete. Der Zustand des Wals ist nach Angaben von Wasserschutzpolizei und Greenpeace unverÀndert.

Die Rettungsversuche waren am Mittwoch eingestellt worden. Den Fachleuten und MeeresschĂŒtzern vor Ort zufolge wird das Tier in dieser Bucht wohl sterben. Wie lange es noch ĂŒberleben wird, lĂ€sst sich nach EinschĂ€tzung der Experten nicht vorhersagen. Am Donnerstagvormittag erkundete bereits ein Vermessungsboot die Umgebung des Wals, um eine mögliche Bergung des Buckelwals vorzubereiten.

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