Mordprozess, Valeriia

Mordprozess im Fall Valeriia im Januar 2025 in Chemnitz

09.12.2024 - 09:42:33

Der gewaltsame Tod einer NeunjĂ€hrigen im sĂ€chsischen Döbeln im Sommer löste bundesweit Entsetzen aus. Wochen spĂ€ter fassten die Ermittler ihren mutmaßlichen Mörder - nun kommt der Mann vor Gericht.

  • Der mutmaßliche Mörder von Valeriia aus Döbeln soll im Januar 2025 vor Gericht kommen. (Archivbild) - Foto: Hendrik Schmidt/dpa

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  • Der Mordprozess im Fall Valeriia soll Anfang 2025 am Landgericht Chemnitz beginnen. (Archivbild) - Foto: Robert Michael/dpa

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  • Der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder von Valeriia beginnt Anfang 2025. (Archivbild) - Foto: Robert Michael/dpa

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Der mutmaßliche Mörder von Valeriia aus Döbeln soll im Januar 2025 vor Gericht kommen. (Archivbild) - Foto: Hendrik Schmidt/dpaDer Mordprozess im Fall Valeriia soll Anfang 2025 am Landgericht Chemnitz beginnen. (Archivbild) - Foto: Robert Michael/dpaDer Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder von Valeriia beginnt Anfang 2025. (Archivbild) - Foto: Robert Michael/dpa

Rund sieben Monate nach dem gewaltsamen Tod der neunjĂ€hrigen Valeriia muss sich der TatverdĂ€chtige am Landgericht Chemnitz verantworten. FĂŒr den Prozess gegen den 37-JĂ€hrigen sind ab dem 17. Januar 2025 zunĂ€chst insgesamt vier Verhandlungstage terminiert. Dem Mann wird Mord an dem aus der Ukraine stammenden MĂ€dchen vorgeworfen, das mit seiner Mutter im mittelsĂ€chsischen Döbeln lebte. Er soll das Kind am Morgen des 3. Juni in einem WaldstĂŒck erstickt haben. 

Die Staatsanwaltschaft geht laut Anklage von Rache als Motiv davon aus, weil Valeriias Mutter wenige Tage zuvor eine kurze Beziehung mit dem Mann beendete. Der Ex-Freund habe die Arg- und Wehrlosigkeit des MĂ€dchens ausgenutzt, das ihn gut kannte und ihm vertraute.

Kriminalfall sorgt bundesweit fĂŒr Entsetzen

Der Tod der NeunjĂ€hrigen erschĂŒtterte bundesweit viele Menschen. Valeriia und ihre Mutter suchten 2022 in Deutschland Zuflucht vor dem Krieg in ihrer Heimat. Am 3. Juni machte sich das MĂ€dchen wie immer morgens auf den Weg zur Schule, kam aber nicht im Unterricht an. Tagelang wurde mit großem Aufwand nach ihr gesucht und nach einer Woche ihre Leiche gefunden.

Mitte Juni dann nahmen Ermittler den beschuldigten Moldawier in einem Restaurant in der tschechischen Hauptstadt Prag fest. Nach ihm wurde zuvor per nationalem und europĂ€ischem Haftbefehl gesucht. Seit dem 10. Juli befindet er sich nach seiner Auslieferung nach Deutschland in Untersuchungshaft - und schweigt bisher zu den VorwĂŒrfen.

@ dpa.de