Deutschland

Schauer und Gewitter: Wetter bleibt unbestÀndig

29.07.2023 - 13:02:26

Der Hochsommer macht weiter Pause: Auch in den nÀchsten Tagen prÀsentiert sich das Wetter in Deutschland sehr wechselhaft.

In den kommenden Tagen bleibt das Wetter in Deutschland unbestĂ€ndig. Das Tief «Ventur» mit Zentrum bei Schottland bestimme aktuell das Geschehen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Es fĂŒhre diesen Samstag mĂ€ĂŸig warme und sehr feuchte Atlantikluft nach Deutschland, in der sich immer wieder teils krĂ€ftige Schauer und Gewitter entwickelten.

«Lokal besteht dabei Starkregengefahr: In nur wenigen Minuten können 10 bis 20 Liter auf den Quadratmeter fallen, was vereinzelt und kurzzeitig zu kleineren Überflutungen fĂŒhrt», sagte DWD-Meteorologe Robert Hausen. Das Unwetterrisiko sei dabei nur gering und betreffe vornehmlich den Osten und SĂŒden des Landes. Bei Höchstwerten zwischen 20 und 27 Grad werde es teilweise drĂŒckend schwĂŒl.

Am Sonntag verabschiedet sich Tief «Ventur» laut Hausen langsam Richtung Skandinavien. Vor allem noch im Norden und Nordwesten sowie von der Lausitz bis zu den Alpen sorge es aber weiterhin fĂŒr sehr wechselhaftes und windiges Wetter mit teils krĂ€ftigen Schauern und Gewittern. «In den ĂŒbrigen Gebieten beruhigt sich das Wetter vorĂŒbergehend etwas - ohne aber, dass man von nennenswertem Zwischenhocheinfluss reden kann.» Die Höchstwerte liegen laut DWD meist zwischen 20 und 26 Grad.

Zum Start in die Woche wird es nass. Die AuslĂ€ufer von Tief «Wenzeslaus» sorgen Hausen zufolge speziell in der NordhĂ€lfte in der Nacht zum Montag und am Montag selbst fĂŒr lĂ€nger anhaltende und krĂ€ftige RegenfĂ€lle. Betroffen sei vor allem das nördliche Niedersachsen bis nach Bremen und Hamburg. «Verbreitet fallen 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter binnen 24 Stunden, im benannten Schwerpunktstreifen teils ĂŒber 30 Liter pro Quadratmeter.»

SĂŒdlich des Mains bekomme man davon nicht viel mit. Dort bleibe es bei zeitweiligen Auflockerungen weitgehend trocken. «Allerdings wird spĂ€testens zum Dienstag auch der SĂŒden wieder nass», sagte Hausen voraus. Eine Umstellung der Wetterlage ist dem Meteorologen zufolge auch in der ersten Augustwoche nicht in Sicht.

@ dpa.de

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