Ăsterreichs PrĂ€sident: Waffengesetz «wird zu prĂŒfen sein»
11.06.2025 - 19:55:39 | dpa.deNach dem Amoklauf in Graz hat Ăsterreichs BundesprĂ€sident Alexander Van der Bellen Ăsterreichs relativ liberales Waffenrecht hinterfragt. «Ist die Rechtslage wirklich so, dass sie modernen Anforderungen genĂŒgt? Das wird zu prĂŒfen sein», sagte das Staatsoberhaupt laut einem Bericht der Presseagentur APA am Mittwoch in Graz.Ein 21 Jahre alter Mann hatte am Vortag in seiner ehemaligen Schule neun Jugendliche und eine Lehrerin getötet. Der österreichische Angreifer beging Suizid. Er war mit einer Schrotflinte und einer Faustfeuerwaffe bewaffnet. Beide hatte er nach Angaben der Polizei legal besessen.
Politiker wĂŒrden sich nun sicherlich der Frage widmen, «wie es sein kann, dass ein 21-JĂ€hriger Kurz- und Langwaffe besitzt und die Möglichkeit hat, entsprechende Munition zu kaufen und dieses Unheil anzurichten», sagte der ehemalige GrĂŒnen-Chef Van der Bellen zu Journalisten.
Zuvor hatten die kommunistische Grazer BĂŒrgermeisterin Elke Kahr und eine Parlamentarierin der GrĂŒnen ein Waffenverbot fĂŒr Privatpersonen gefordert. In Ăsterreich ist fĂŒr den Erwerb von Faustfeuerwaffen eine behördliche Genehmigung nötig - fĂŒr BĂŒchsen und Schrotflinten hingegen nicht.
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