Dahlmeiers Leichnam wird vorerst nicht geborgen
31.07.2025 - 13:46:56 | dpa.de
Pakistanische Behörden werden keinen weiteren Bergungsversuch fĂŒr Laura Dahlmeier in die Wege leiten. Das teilte der Sprecher der zustĂ€ndigen Provinzregierung Gilgit-Baltisten, Faizullah Faraq, der Deutschen Presse-Agentur mit. Damit wollen die Behörden den ausdrĂŒcklichen Wunsch der in Pakistan verunglĂŒckten Sportlerin respektieren, wonach in einem solchen Fall niemand sein Leben riskieren sollte, um sie zu bergen.Â
Auch das Management der Sportlerin erklĂ€rte, aufgrund der aktuell vorherrschenden Gefahren am Laila Peak werde in Abstimmung mit dem Alpine Club of Pakistan (ACP) der Leichnam nicht geborgen. «Die Angehörigen werden im Austausch mit den Behörden vor Ort die Situation am Laila Peak beobachten und halten es sich offen, eine Bergung zu einem spĂ€teren Zeitpunkt zu veranlassen.»Â
Die Ex-Biathletin wurde am Mittwoch von ihrem Management nach einem Unfall im Karakorum-Gebirge fĂŒr tot erklĂ€rt. Bergungsversuche waren aufgrund widriger Wetterbedingungen gescheitert.Â
Dahlmeiers Leichnam habe sich in einem schwierigen Terrain befunden, was im Falle einer Bergung eine hohe Gefahr fĂŒr das Rettungsteam bedeutet hĂ€tte. «Als erfahrene Bergsteiger haben wir uns entschieden, nicht zu gehen», teilte der bayerische Alpinist Thomas Huber, der Teil des Rettungsteams war, der dpa mit. Auch das Rettungsteam habe Dahlmeiers Wunsch respektieren wollen.Â
Die zweifache Olympiasiegerin war mit einer Seilpartnerin am 6.069 Meter hohen Laila Peak unterwegs, als sie am Montag auf einer Höhe von 5.700 Metern im Abstieg von Steinschlag getroffen wurde.Â
Bei einem Ăberflug mit einem Rettungshubschrauber und der Sichtung der 31-JĂ€hrigen sei dem Team klar gewesen, dass Dahlmeier den Unfall nicht ĂŒberlebt habe, schilderte Huber. «FĂŒr die Welt war sie eine erfolgreiche Sportlerin, fĂŒr uns eine gute Freundin.»
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