AufrÀumen nach Unwettern in Italien - Gefahr nicht gebannt
19.04.2025 - 14:35:10Im Norden Italiens hat sich die Lage nach den Unwettern der vergangenen Tage etwas entspannt. In der 850.000-Einwohner-Stadt Turin, der Hauptstadt der Region Piemont, wurden alle BrĂŒcken ĂŒber den Fluss Po wieder freigegeben. Allerdings fĂŒhrt der lĂ€ngste italienische Fluss immer noch viel mehr Wasser als normalerweise zu dieser Jahreszeit. In mehreren Regionen wie der Emilia-Romagna und der Lombardei werden weitere RegenfĂ€lle erwartet, sodass neue Ăberschwemmungen befĂŒrchtet werden.
Vor allem in den Bergregionen gibt es immer noch Behinderungen. Im Aosta-Tal sind nach Angaben der Energiebetriebe immer noch 2.500 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Auch in anderen Gebieten fehlte weiterhin der Strom.
MillionenschÀden nach heftigen RegenfÀllen
In vielen StĂ€dten sind die Menschen nun mit AufrĂ€umarbeiten beschĂ€ftigt. Mancherorts steht immer noch Wasser in den StraĂen. Anderswo mĂŒssen StraĂen und HĂ€user von Schlick und Schlamm befreit werden. Zudem wurden durch den teils enormen Wind BĂ€ume entwurzelt. Auch viele Autos wurden beschĂ€ftigt. Die SchĂ€den gehen nach SchĂ€tzungen in die Millionen.
Mindestens drei Menschen kamen in den vergangenen Tagen ums Leben. Besonders tragisch war ein Unfall in der Stadt Valdagno, wo ein Auto durch ein Loch in einer BrĂŒcke in einen Bach stĂŒrzte. Das Fahrzeug mit zwei MĂ€nnern im Alter von 64 und 21 Jahren - Vater und Sohn - wurde von den Wassermassen mitgerissen. Die Leichen wurden dann mehrere Kilometer talwĂ€rts entdeckt.





