AufrÀumen, Unwettern

AufrÀumen nach Unwettern in Italien - Gefahr nicht gebannt

19.04.2025 - 14:35:10

Der Regen lÀsst langsam nach. Aber immer noch leiden im Norden Italiens viele Menschen unter den enormen Wassermassen, die vom Himmel kamen.

  • Nach den Unwettern sind die Menschen in Norditalien vielerorts mit AufrĂ€umen beschĂ€ftigt. - Foto: Jason Tschepljakow/dpa

    Jason Tschepljakow/dpa

  • In der Gemeinde Valdagno stĂŒrzte ein Auto durch ein Loch in der BrĂŒcke in den Wildbach Agno. - Foto: -/Vigili del Fuoco/dpa

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Nach den Unwettern sind die Menschen in Norditalien vielerorts mit AufrĂ€umen beschĂ€ftigt. - Foto: Jason Tschepljakow/dpaIn der Gemeinde Valdagno stĂŒrzte ein Auto durch ein Loch in der BrĂŒcke in den Wildbach Agno. - Foto: -/Vigili del Fuoco/dpa

Im Norden Italiens hat sich die Lage nach den Unwettern der vergangenen Tage etwas entspannt. In der 850.000-Einwohner-Stadt Turin, der Hauptstadt der Region Piemont, wurden alle BrĂŒcken ĂŒber den Fluss Po wieder freigegeben. Allerdings fĂŒhrt der lĂ€ngste italienische Fluss immer noch viel mehr Wasser als normalerweise zu dieser Jahreszeit. In mehreren Regionen wie der Emilia-Romagna und der Lombardei werden weitere RegenfĂ€lle erwartet, sodass neue Überschwemmungen befĂŒrchtet werden.

Vor allem in den Bergregionen gibt es immer noch Behinderungen. Im Aosta-Tal sind nach Angaben der Energiebetriebe immer noch 2.500 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Auch in anderen Gebieten fehlte weiterhin der Strom.

MillionenschÀden nach heftigen RegenfÀllen

In vielen StĂ€dten sind die Menschen nun mit AufrĂ€umarbeiten beschĂ€ftigt. Mancherorts steht immer noch Wasser in den Straßen. Anderswo mĂŒssen Straßen und HĂ€user von Schlick und Schlamm befreit werden. Zudem wurden durch den teils enormen Wind BĂ€ume entwurzelt. Auch viele Autos wurden beschĂ€ftigt. Die SchĂ€den gehen nach SchĂ€tzungen in die Millionen.

Mindestens drei Menschen kamen in den vergangenen Tagen ums Leben. Besonders tragisch war ein Unfall in der Stadt Valdagno, wo ein Auto durch ein Loch in einer BrĂŒcke in einen Bach stĂŒrzte. Das Fahrzeug mit zwei MĂ€nnern im Alter von 64 und 21 Jahren - Vater und Sohn - wurde von den Wassermassen mitgerissen. Die Leichen wurden dann mehrere Kilometer talwĂ€rts entdeckt.

@ dpa.de