Weniger EinsĂ€tze fĂŒr ADAC-Rettungshubschrauber
20.02.2024 - 00:18:04Die Rettungshubschrauber des ADAC sind im vergangenen Jahr zu 51.347 NotfÀllen abgehoben - im Schnitt mehr als 140 Mal am Tag.
Im Vergleich zum Rekordjahr 2022 waren das zwar 4328 EinsĂ€tze weniger, aber im langjĂ€hrigen Vergleich immer noch eine hohe Zahl, wie die ADAC Luftrettung in MĂŒnchen mitteilte. «Die schnelle Hilfe aus der Luft hat auch 2023 oft ĂŒber Leben und Tod entschieden», sagteÂ
GeschĂ€ftsfĂŒhrer FrĂ©dĂ©ric Bruder.
Die meisten RettungsflĂŒge gab es laut der Statistik in Bayern mit 12.998, gefolgt von Rheinland-Pfalz (8761) und Nordrhein-Westfalen (5796). Den RĂŒckgang der Einsatzzahlen fĂŒhrt das gemeinnĂŒtzige Unternehmen unter anderem darauf zurĂŒck, dass mittlerweile hĂ€ufiger Tele-NotĂ€rzte tĂ€tig werden und NotfallsanitĂ€ter eigenstĂ€ndiger agieren als noch vor wenigen Jahren. So dĂŒrfen SanitĂ€ter mittlerweile ohne Beisein eines Arztes in bestimmtem Rahmen Schmerzmittel und andere Medikamente verabreichen.Â
UnfÀlle jeder Art
Die 1970 gegrĂŒndete ADAC Luftrettung betreibt den Angaben zufolge 37 Hubschrauber-Stationen mit 55 Hubschraubern, im Juli soll bei Itzehoe in Schleswig-Holstein die 38. hinzukommen.Â
UnfĂ€lle jeder Art - ob im Verkehr, bei der Arbeit, Freizeit oder im Sport - machen etwa 30 Prozent der RettungseinsĂ€tze aus der Luft aus. An zweiter Stelle folgen laut der Statistik mit einem Anteil von ĂŒber einem Viertel Herzinfarkte und andere NotfĂ€lle des Herz-Kreislauf-Systems.Â
Neben dem ADAC ist als zweiter fliegender Rettungsdienst die DRF Luftrettung tÀtig, deren Maschinen 2023 zu insgesamt 36.413 EinsÀtzen abhoben.


