Louvre-Raub: Einbrecher scheiterten zunÀchst an Vitrine
23.10.2025 - 15:57:50Die Einbrecher in den Pariser Louvre haben bei ihrem Raubzug nach den Bildern der VideoĂŒberwachung groĂe MĂŒhe gehabt, an ihre Beute heranzukommen. Mit ihren Trennschleifern gelang es den TĂ€tern zunĂ€chst nicht, die Vitrine voll Kronjuwelen zu öffnen, wie die Zeitung «Le Parisien» berichtete, die die Aufzeichnung der VideoĂŒberwachung einsehen konnte.Â
SchlieĂlich gelang es den TĂ€tern mit Werkzeug, kleine Ăffnungen in die Vitrinen zu brechen, um mit der Hand SchmuckstĂŒcke herauszuziehen. Dabei wurde die Krone der Kaiserin EugĂ©nie, die die TĂ€ter auf der Flucht verloren, beschĂ€digt.
Die Aufzeichnung der VideoĂŒberwachung belegt nach Angaben des «Parisien» auch, dass die Alarmanlagen einwandfrei und unverzĂŒglich funktioniert haben. Um 9.34 Uhr, als die TĂ€ter mit einem Trennschleifer das Fenster einer BalkontĂŒre zerstörten, ĂŒber die sie in den Ausstellungssaal gelangten, ging der erste Alarm los. UnverzĂŒglich griff eine Alarmkette mit einem Notruf an die Polizei und das Innenministerium.
Personal versuchte, Einbrecher zu verjagen
Zwei Bedienstete des Museums versuchten, die Einbrecher zu verjagen, ehe diese die Vitrinen aufbrechen konnten. Auf den Aufzeichnungen ist zu sehen, wie die beiden Angestellten auf die Einbrecher zuliefen und einer sich mit einem Metallblock in der Hand den TĂ€tern bis auf wenige Meter nĂ€herte, berichtete die Zeitung. Wohl aus Angst, dass die Einbrecher bewaffnet sind, zogen die Mitarbeiter sich dann aber zurĂŒck. Nach 3 Minuten und 52 Sekunden Aufenthalt in dem Ausstellungssaal ergriffen die TĂ€ter dann ĂŒberstĂŒrzt die Flucht.
Französische Medien verbreiteten zudem Videobilder, die die beiden Einbrecher bei ihrer Flucht aus dem Museum zeigen sollen. Zu sehen sind zwei MĂ€nner, die mit der HebebĂŒhne eines Lkw vom ersten Stock des Museums wieder auf den BĂŒrgersteig gelangen und sich hektisch davonmachen. WĂ€hrenddessen kommen Fahrzeuge und FuĂgĂ€nger am Louvre vorbei. «Le Parisien» berichtete, die Zeitung sei in der Lage, die Echtheit zu bestĂ€tigen. Die Staatsanwaltschaft nahm dazu auf Anfrage keine Stellung.





