Menschen, Gedenken

«Warum mussten Menschen sterben?» - Gedenken nach Zugunglück

01.08.2025 - 11:26:17 | dpa.de

«Die Bilder vom Unglück lassen uns nicht los»: Beim Gedenken nach dem Zugunglück in Riedlingen ringen Hinterbliebene und Kirchenvertreter um Trost und Erklärungen.

Am Unglücksort nach dem Zugunfall in Riedlingen erinnern Kerzen an die Opfer. - Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Am Unglücksort nach dem Zugunfall in Riedlingen erinnern Kerzen an die Opfer. - Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Fünf Tage nach dem fatalen Zugunglück in Riedlingen mit drei Toten haben Angehörige, Rettungskräfte und Vertreter aus der Politik in einem bewegenden Trauergottesdienst der Opfer gedacht. «Die Bilder vom Unglück lassen uns nicht los. Wir sind stumm und haben keine Antworten. Warum musste das Unglück geschehen? Warum mussten Menschen sterben?», sagte Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg im bis auf den letzten Platz besetzten Münster Unserer Lieben Frau in Zwiefalten (Landkreis Reutlingen).

Politische Anteilnahme vor Ort

Anwesend waren unter anderem Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Landesverkehrsminister Winfried Hermann (beide Grüne).

Der ökumenische Gottesdienst wurde von den Bischöfen Klaus Krämer, der Diözese Rottenburg-Stuttgart, und Gohl gehalten. Das SWR-Fernsehen übertrug den Gedenkgottesdienst live. Bei der Entgleisung eines Regionalzugs nach einem Unwetter am 27. Juli waren drei Menschen getötet worden, Dutzende wurden teilweise schwer verletzt.

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