Zahl der Toten bei WaldbrĂ€nden in SĂŒdkorea steigt auf 26
27.03.2025 - 04:28:09Die Zahl der Todesopfer bei den WaldbrĂ€nden in SĂŒdkorea ist auf mindestens 26 gestiegen. Weitere 30 Personen wurden durch die Flammen verletzt, wie SĂŒdkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Mit einer niedergebrannten WaldflĂ€che von rund 36.000 Hektar - eine FlĂ€che knapp halb so groĂ wie Hamburg - sind die BrĂ€nde in ihrem AusmaĂ bereits die gröĂten in der Geschichte des Landes.
Nach wie vor breiten sich die Flammen den Angaben zufolge unkontrolliert aus. Heute sind fĂŒr die betroffenen Regionen im SĂŒdosten des Landes leichte RegenfĂ€lle angesagt, doch dĂŒrften die Niederschlagsmengen nicht ausreichen, um die Lage nachhaltig zu entspannen.Â
Rund 37.000 Anwohner mussten bislang aus ihren HĂ€usern evakuiert und in NotunterkĂŒnfte gebracht werden. Einige der betroffenen Landstriche leiden zudem unter Wassermangel und StromausfĂ€llen.Â
Die BrĂ€nde haben bereits mehrere historische StĂ€tten zerstört. So brannte ein ĂŒber 1.000 Jahre alter Tempel vollstĂ€ndig nieder. Auch das historische Hahoe-Dorf, das von der Unesco 2010 zum Weltkulturerbe erklĂ€rt worden war, ist von den Flammen bedroht. Die Anwohner wurden zur Evakuierung aufgerufen.
Das Feuer war am Freitag im Landkreis Sancheong ausgebrochen, etwa 250 Kilometer sĂŒdöstlich der Hauptstadt Seoul. Nach Angaben der Behörden haben Winde und eine anhaltende DĂŒrre die BrĂ€nde begĂŒnstigt.Â
In SĂŒdkorea kommt es wĂ€hrend Trockenperioden regelmĂ€Ăig zu WaldbrĂ€nden. In den vergangenen Jahren haben sowohl die Durchschnittstemperaturen als auch Extremwetter im Land zugenommen, was die Gefahr fĂŒr BrĂ€nde deutlich erhöht hat. Wissenschaftler sehen die Zunahme von WaldbrĂ€nden in SĂŒdkorea auch als Indikator fĂŒr den fortschreitenden Klimawandel.





