BrÀnde im Nordosten Griechenlands breiten sich weiter aus
23.08.2023 - 09:15:26Die groĂen Wald- und BuschbrĂ€nde im Nordosten Griechenlands haben sich in der Nacht zum Mittwoch weiter Richtung Westen ausgebreitet. Wie der Staatssender ERT am Morgen berichtete, brannte es nun auch in Richtung der Stadt Komotini. Die gröĂte Feuerfront tobte weiterhin im Nationalpark Dadia in Richtung tĂŒrkischer Grenze - nunmehr den fĂŒnften Tag in Folge.
Auch in Athen blieb die Situation angespannt. Dort brennt es seit Dienstag westlich in der industriellen Vorstadt Aspropyrgos. Nachts waren von dort Explosionen zu hören, Werkshallen wurden von den Flammen zerstört. Zudem brannte es weiterhin nordwestlich der Stadt in Richtung des Gebirges Parnitha. Dort kĂ€mpfte die Feuerwehr die ganze Nacht ĂŒber, um das Ăbergreifen der Flammen auf die Berge zu verhindern. Parnitha gilt als grĂŒne Lunge Athens und ist auĂerdem Nationalparkgebiet. Die Feuerwehr war mit 65 LöschzĂŒgen im Einsatz, im Morgengrauen begann wieder massiv der Einsatz aus der Luft mit sieben Löschfliegern und acht Hubschraubern.
Zwei deutsche Löschflugzeuge, die am Dienstag im Rahmen des Katastrophenschutz-Mechanismus der EU nach Griechenland geschickt wurden, sind am Mittwoch bei den BrĂ€nden nordwestlich der Hauptstadt Athen zum Einsatz gekommen. Sie kĂ€mpften gegen die BrĂ€nde am Gebirge Parnitha, wo einem Polizeisprecher zufolge am Morgen insgesamt 65 LöschzĂŒge sowie sieben Löschflieger und acht Hubschrauber im Einsatz waren.
Insgesamt brennt es in Griechenland mindestens an 15 groĂen oder gröĂeren Fronten, wie Satellitenbilder zeigten. Die Prognose der Waldbrandgefahr fĂŒr Mittwoch sei geringfĂŒgig besser als noch am Dienstag, teilte der Zivilschutz mit. So soll der fĂŒr die Jahreszeit typische Wind Meltemi nicht mehr so stĂŒrmisch wehen. Allerdings werde es örtlich immer noch Windgeschwindigkeiten um die 50 Kilometer pro Stunde geben, teilte der griechische Wetterdienst mit. Entsprechend blieb die Waldbrandgefahr in vielen Landesteilen weiterhin hoch bis sehr hoch.









