Regierungschef zu Santorini: «noch nie dagewesenes PhÀnomen»
16.02.2025 - 11:56:02Die Erdbebenserie in der Region der Vulkaninsel Santorini ist nach Angaben des griechischen Regierungschefs «ein noch nie dagewesenes PhÀnomen». Kyriakos Mitsotakis bezog sich bei seinem auf Facebook veröffentlichten Statement auf Wissenschaftler, ohne aber weitere Details zu nennen.
Wie sich die Erdbeben weiter entwickelten, könnten die Fachleute noch nicht sicher einschĂ€tzen, fĂŒhrte Mitsotakis weiter aus. «Sie ĂŒberwachen es Minute fĂŒr Minute und werten die Daten Tag fĂŒr Tag aus.» Der Staat sei in Alarmbereitschaft und ergreife alle von den Fachleuten empfohlene MaĂnahmen.
Mitsotakis ordnete an, dass die Schulen auf den Inseln Santorini, Anafi, Ios und Amorgos bis mindestens zum 21. Februar geschlossen bleiben. Er appellierte an die Bewohner, weiterhin den Sicherheitsrichtlinien zu folgen und insbesondere Menschenansammlungen in GebÀuden zu vermeiden. Vor allem sollten sie keine verlassenen und instabilen GebÀude betreten.
«Harmonische Dauerbeben» prÀgen das tÀgliche Leben
Seismologen zufolge sind in den vergangenen Tagen immer hĂ€ufiger kleinere ErdstöĂe aufgetreten. Auch von einem mehrstĂŒndigen Dauerbeben war die Rede. Die Forschenden vermuten, dass das PhĂ€nomen von flĂŒssigem Magma verursacht wird, das im Untergrund aufsteigt.Â
Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner haben die Inseln mittlerweile verlassen. Wer noch dort ist, kann das Aufsteigen des Magmas durch ein nahezu permanentes, leises Dröhnen spĂŒren. Dieses PhĂ€nomen, bei dem stĂ€ndig schwache Erdbeben auftreten, wird von Experten als «harmonisches Dauerbeben» bezeichnet.


