Brand, Geschworene

Frau in Brand gesteckt – Geschworene erlauben Mordanklage

27.12.2024 - 21:15:42

Die Frau war am Sonntagmorgen in einer New Yorker U-Bahn angezĂŒndet worden. Ihre IdentitĂ€t ist weiter unklar.

  • Die abgesperrte Station im New Yorker Stadtteil Brooklyn gehört zum bekannten Ausflugsziel Coney Island. - Foto: Kyle Mazza/TheNEWS2 via ZUMA Press Wire/dpa

    Kyle Mazza/TheNEWS2 via ZUMA Press Wire/dpa

  • Viele Details der Tat in einer New Yorker U-Bahn bleiben weiter unbekannt. - Foto: Michael Kappeler/dpa

    Michael Kappeler/dpa

Die abgesperrte Station im New Yorker Stadtteil Brooklyn gehört zum bekannten Ausflugsziel Coney Island. - Foto: Kyle Mazza/TheNEWS2 via ZUMA Press Wire/dpaViele Details der Tat in einer New Yorker U-Bahn bleiben weiter unbekannt. - Foto: Michael Kappeler/dpa

Die New Yorker Polizei ermittelt weiter die IdentitĂ€t einer Frau, die zwei Tage vor Heiligabend in einer U-Bahn in Brand gesetzt wurde und starb. Der 33 Jahre alte mutmaßliche TĂ€ter werde wegen Mordes und Brandstiftung angeklagt, gab Staatsanwalt Eric Gonzalez aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn bekannt. Eine «Grand Jury» genannte Geschworenengruppe habe fĂŒr diese Anklage den Weg freigemacht. 

Der Guatemalteke soll die Frau am frĂŒhen Sonntagmorgen in einem Waggon in einer Station am VergnĂŒgungspark und Strand von Coney Island angezĂŒndet haben. Der Polizei zufolge kannte er die Frau nicht. Er sei vor einigen Jahren auf unerlaubte Weise in die USA eingereist. Zur Feststellung der IdentitĂ€t werde nun auf DNA-Tests, FingerabdrĂŒcke und Videoaufnahmen zurĂŒckgegriffen, sagte Gonzalez.

TĂ€ter beobachtete die brennende Frau

Medienberichten zufolge habe sich der Mann ihr genĂ€hert und ohne ein Wort zu sagen ihre Kleidung angezĂŒndet. WĂ€hrend EinsatzkrĂ€fte die Flammen löschten, habe er auf einer nahe gelegenen Bank gesessen und zugesehen. Die Frau wurde noch an Ort und Stelle fĂŒr tot erklĂ€rt. US-Medien wie die «New York Times» berichteten, dass die Frau womöglich obdachlos gewesen sei. Im Winter wĂ€rmen sich immer wieder Wohnungslose in den rund um die Uhr fahrenden ZĂŒgen auf, um der KĂ€lte zu entkommen. Am Tag der Tat hatten die Tiefsttemperaturen bei minus zehn Grad Celsius gelegen.

@ dpa.de