Gesetz, Reform

Gesetz zur Reform der Preußen-Stiftung auf den Weg gebracht

13.11.2024 - 15:57:03

Die HĂ€user der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sind ein Publikumsmagnet. Eine Reform soll ihnen mehr Autonomie verschaffen. Das Bundeskabinett hat dafĂŒr nun das Gesetz auf den Weg gebracht.

Die Museen und Einrichtungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) sollen mit einer Reform deutlich gestĂ€rkt und autonomer werden. Das Bundeskabinett verabschiedete heute den Regierungsentwurf fĂŒr ein neues Gesetz ĂŒber Deutschlands grĂ¶ĂŸte und wichtigste Kultureinrichtung. Es soll an die Stelle des bisherigen Gesetzes aus dem Jahr 1957 treten. 

Zu der von Bund und allen LÀndern getragenen Stiftung mit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehören neben der Staatsbibliothek Berlin und mehreren Instituten auch die Staatlichen Museen zu Berlin mit 15 Sammlungen und 4,7 Millionen Objekten an 19 Standorten - darunter sind weltweit bekannte Institutionen wie das Pergamonmuseum. 

Stiftung gilt als zu behÀbig - neue Struktur

Bisher gilt die Stiftung als zu behÀbig und international nicht konkurrenzfÀhig. Deswegen bekommt sie eine neue Struktur, mit der die einzelnen Institutionen unter anderem mehr Autonomie bekommen sollen.

«Mit diesem Gesetz bereiten wir den Boden fĂŒr eine umfassende Reform der grĂ¶ĂŸten deutschen Kultureinrichtung und stellen die Weichen fĂŒr eine moderne, schlanke und flexiblere SPK», sagte Kulturstaatsministerin Claudia Roth (GrĂŒne) laut Mitteilung. Die Stiftung werde damit sehr gut fĂŒr die Zukunft aufgestellt.

«Die neue Arbeit wird effizienter werden, wir können agiler arbeiten, und das wiederum wird uns besucher- und nutzerfreundlicher machen», sagte SPK-PrÀsident Hermann Parzinger.

@ dpa.de