MĂ€nnern, Iran

Drei MĂ€nnern im Iran wegen Diebstahls HĂ€nde amputiert

01.08.2025 - 09:01:13 | dpa.de

Die iranische Justiz ist wegen harter körperlicher Urteile berĂŒchtigt. Internationale Kritik bewegt wenig. Drei Gold- und Schmuckdiebe werden nun mit Zwangsamputationen bestraft.

Demonstration gegen das iranische Regime. (Symbolbild) - Bild: Boris Roessler/dpa
Demonstration gegen das iranische Regime. (Symbolbild) - Bild: Boris Roessler/dpa

Im Nordwesten des Irans sind drei Menschen die HĂ€nde amputiert worden, weil sie Diebstahl begangen haben sollen. Die MĂ€nner waren im vergangenen Jahr festgenommen worden. Sie hĂ€tten sich geweigert, mit der Justiz zu kooperieren und mehrere Kilo Gold und Schmuck zurĂŒckzugeben, zitierten Medien die Justizbehörde der Stadt Urmia. 

Die Zwangsamputation der HĂ€nde bei WiederholungstĂ€tern ist im islamischen Strafgesetzbuch verankert und soll TĂ€ter der Argumentation nach zu Reue bewegen sowie weitere Taten verhindern. In der Regel wird die Amputation durch Rechtsmediziner durchgefĂŒhrt. International - und auch im Iran selbst - werden drakonische Strafen wie Amputation oder Steinigung scharf verurteilt und als unmenschlich eingestuft.

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