Kunstmesse, Tefaf

Kunstmesse Tefaf zeigt SpektakulÀres von Klimt und Picasso

13.03.2025 - 12:28:34

Die Kunstmesse Maastricht hat auch 2025 Kostbarkeiten im Angebot. Einige sind nach einer halben Ewigkeit erstmals öffentlich zu sehen. Ein besonderer Fund zeigt einen afrikanischen Prinzen.

Die Kunstmesse Tefaf in Maastricht zeigt in diesem Jahr eine Vielzahl hochkarÀtiger Werke - mit oft interessanter Geschichte dahinter. Zu sehen ist etwa ein nach Angaben der zustÀndigen Galerie verloren geglaubtes GemÀlde von Gustav Klimt (1862-1918) aus dem Jahr 1897, auf dem dieser einen jungen Prinzen aus Ghana portrÀtierte. Entstanden ist es in einer Zeit, in der sogenannte Völkerschauen populÀr waren - auch in Wien, Klimts Heimat. 

Bis zu seiner Wiederentdeckung vor wenigen Jahren bei einem Sammlerehepaar - schlecht gerahmt und stark verschmutzt - habe es als verschollen gegolten. Die Galerie bietet es nun fĂŒr 15 Millionen Euro an.

Mindestens 50 Millionen US-Dollar

Zu sehen ist auch das großformatige Werk «Les Dormeurs» von Pablo Picasso. Es wurde einst von Picassos langjĂ€hrigem Galeristen Daniel-Henry Kahnweiler ausgewĂ€hlt, um hinter seinem Schreibtisch zu hĂ€ngen und gilt als Symbol fĂŒr die GenialitĂ€t des spanischer Malers (1881-1973). Der Wert ist entsprechend: Er wird auf mindestens 50 Millionen Dollar beziffert. 

Nach Angaben der Galerie steht es allerdings nicht zum Verkauf - die PrÀsentation des spektakulÀren Bildes sei als eine Art Geschenk an die Kunstmesse Maastricht zu sehen, die nicht nur Handelsplatz, sondern auch Szene-Treff ist.

Insgesamt stellen auf der Messe bis zum 20. MĂ€rz mehr als 270 HĂ€ndler aus ĂŒber 20 LĂ€ndern Kunst, Design und AntiquitĂ€ten aus. Die Tefaf deckt rund 7.000 Jahre Kunstgeschichte ab, von der Antike bis in die Gegenwart.

@ dpa.de