Massenpanik bei Pilgerfest in Indien ausgebrochen
29.01.2025 - 10:04:49Bei einem MassengedrĂ€nge wĂ€hrend des weltweit gröĂten Pilgerfests in Indien mit Abermillionen von Besuchern hat es womöglich mehrere Tote und Verletzte gegeben. Genauere Angaben zu Todesopfern und Verletzten gab es aber auch mehrere Stunden nach dem Zwischenfall am frĂŒhen Mittwochmorgen (Ortszeit) zunĂ€chst nicht. MinisterprĂ€sident Narendra Modi Ă€uĂerte auf der Plattform X sein MitgefĂŒhl fĂŒr die Pilger, die «ihre Familienangehörigen verloren haben». Eine Zahl nannte er nicht. Der Fernsehkanal India Today berichtete, es gebe die BefĂŒrchtung, dass mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen seien. Ž Die Situation auf dem GelĂ€nde fĂŒr das Hindu-Fest Maha Kumbh Mela an den Ufern des Ganges in Prayagraj sei unter Kontrolle, erklĂ€rte der Regierungschef des nordindischen Unionsstaats Uttar Pradesh, Yogi Aditayanath. Die Menschenmenge sei jedoch nach wie vor massiv. 80-100 Millionen Pilger waren demnach in Prayagraj unterwegs. Aditayanath rief die Besucher auf, nicht GerĂŒchten zu glauben. Auch er nannte keine Opferzahlen.Â
UmgestĂŒrzte SicherheitsbarrikadenÂ
Der Zwischenfall ereignete sich den Berichten des indischen Senders NDTV zufolge unweit des Zusammenflusses des Ganges mit dem ebenfalls als heilig verehrten Fluss Yamuna. Bei einem GedrĂ€nge seien zur Sicherheit aufgestellte Barrikaden umgerissen worden. Einige Besucher seien ohnmĂ€chtig auf den Boden gefallen und es sei Panik ausgebrochen.Â
Im Zentrum des sechswöchigen Festivals stehen rituelle Waschungen an der Stelle, wo sich der Ganges und der Yamuna mit dem nur in der Mythologie existierenden Strom Saraswati vereinigt. Mittwoch ist einer der sogenannten «königlichen Badetage», weshalb Millionen von zusĂ€tzlich Pilgern erwartet wurden. Bei den groĂen religiösen Festen im bevölkerungsreichsten Land der Erde kommt es immer wieder zu Massenpaniken. Bei der Maha Kumbh Mela 2013 kamen 36 Menschen ums Leben.


