Luft, Jahr

Nur fĂŒnf Tage saubere Luft im Jahr: Teheran kĂ€mpft mit Smog

24.02.2025 - 08:26:26

Die starke Luftverschmutzung im Iran schrÀnkt die LebensqualitÀt vieler Bewohnerinnen und Bewohner ein. Neue Daten zeigen, wie schlecht es um die Lage in der Hauptstadt steht.

  • Smog in Teheran: Einen blauen Himmel sehen die Bewohner der Millionenmetropole selten. (Archivbild) - Foto: Arne Immanuel BĂ€nsch/dpa

    Arne Immanuel BĂ€nsch/dpa

  • Smog in Teheran: Einen blauen Himmel sehen die Bewohner der Millionenmetropole selten. (Archivbild) - Foto: Arne BĂ€nsch/dpa

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Smog in Teheran: Einen blauen Himmel sehen die Bewohner der Millionenmetropole selten. (Archivbild) - Foto: Arne Immanuel BĂ€nsch/dpaSmog in Teheran: Einen blauen Himmel sehen die Bewohner der Millionenmetropole selten. (Archivbild) - Foto: Arne BĂ€nsch/dpa

Bewohner der iranischen Hauptstadt Teheran hatten laut offiziellen Daten seit MĂ€rz 2024 an nur fĂŒnf Tagen saubere Luft. An mehr als 40 Prozent der Tage im laufenden Persischen Kalenderjahr, das im MĂ€rz beginnt, sei die Feinstaubbelastung so hoch gewesen, dass die LuftqualitĂ€t als ungesund eingestuft worden sei, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. An 197 Tagen im Jahr wurde die LuftqualitĂ€t dem Bericht zufolge zwar als «akzeptabel» eingestuft - das hieß jedoch nicht, dass sie als gesund galt.

Die schlechte Luft in der Hauptstadt Teheran belastet die Bewohner seit Jahren erheblich. Smog und Schadstoffe beeintrĂ€chtigen die Gesundheit und schrĂ€nken den Alltag ein. Viele Iraner klagen ĂŒber Atemprobleme und fĂŒhlen sich in ihrer LebensqualitĂ€t stark eingeschrĂ€nkt - Tendenz steigend. Mehr als 15 Millionen Menschen leben in der Metropole und dem Einzugsgebiet.

Schlechte Luft vor allem im Winter und Sommer

Besonders im Winter und Sommer, wenn der Energieverbrauch durch Heizung und Klimaanlagen steigt, verschĂ€rft sich die Situation. Viele Iranerinnen und Iraner kritisieren das Verbrennen von Schweröl in den Kraftwerken, das zu einer hohen Schadstoffbelastung fĂŒhrt. Obwohl die Regierung Besserung versprochen hat, sind bislang kaum Fortschritte erkennbar.

Pendler und Bewohner Teherans stecken hĂ€ufig stundenlang im Verkehrschaos der Millionenmetropole fest. Inzwischen werden sogar PlĂ€ne diskutiert, die Hauptstadt an die SĂŒdkĂŒste am Golf von Oman zu verlegen.

@ dpa.de