Verletzte, Menschen

Verletzte Menschen und Tiere bei Stierhatz in Pamplona

08.07.2024 - 10:49:52

Die tĂ€glichen Rennen mit wilden Stieren durch die Altstadt von Pamplona wĂ€hrend des SanfermĂ­n-Festes sind so berĂŒhmt wie gefĂ€hrlich. Nicht nur LĂ€ufer verletzen sich.

  • Viele LĂ€ufer halten traditionell eine aufgerollte Zeitung in der Hand, mit der sie wĂ€hrend der Hatz anderen LĂ€ufern Zeichen geben und den Stieren auch leichte Klapse geben können, um sie zu dirigieren. - Foto: Alvaro Barrientos/AP

    Alvaro Barrientos/AP

  • Die schlimmsten Verletzungen gibt es in der Regel durch die spitzen und langen Hörner der Bullen. Das kommt jedoch eher selten vor. Die meisten LĂ€ufer ziehen sich Prellungen zu, wenn sie bei der wilden Jagd ĂŒbereinander fallen. - Foto: Elsa A Bravo/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

    Elsa A Bravo/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Viele LĂ€ufer halten traditionell eine aufgerollte Zeitung in der Hand, mit der sie wĂ€hrend der Hatz anderen LĂ€ufern Zeichen geben und den Stieren auch leichte Klapse geben können, um sie zu dirigieren. - Foto: Alvaro Barrientos/APDie schlimmsten Verletzungen gibt es in der Regel durch die spitzen und langen Hörner der Bullen. Das kommt jedoch eher selten vor. Die meisten LĂ€ufer ziehen sich Prellungen zu, wenn sie bei der wilden Jagd ĂŒbereinander fallen. - Foto: Elsa A Bravo/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Bei der zweiten Stierhatz im nordspanischen Pamplona sind mindestens sechs Menschen und ein Bulle verletzt worden. Die verletzten LĂ€ufer, darunter auch ein US-BĂŒrger, hĂ€tten vor allem Prellungen erlitten, sagte eine Sprecherin eines Krankenhauses der Stadt im staatlichen TV-Sender RTVE. Auch einer der Bullen sei verletzt worden, berichtete der Sender. Er habe sich bei der wilden Jagd ein Teil eines seiner Hörner abgebrochen. 

Die Stierhatz ist Teil des jĂ€hrlichen SanfermĂ­n-Festes. TierschĂŒtzer protestieren seit langem gegen die traditionsreiche Veranstaltung, die bereits seit 1591 stattfindet. Trotz aller Kritik lockt das Fest Tausende Touristen aus aller Welt an. 

Bei dem Lauf, dem bis Sonntag noch sechs weitere folgen, waren viele LĂ€ufer gestĂŒrzt, obwohl das Pflaster der Altstadt seit Jahren vor den LĂ€ufen mit Antirutschmittel besprĂŒht wird. Auch einer der sechs Kampfbullen landete auf dem Pflaster, stand dann aber wieder auf

Das Fest zu Ehren des Stadtheiligen San FermĂ­n hatte am Samstag begonnen und endet kommenden Sonntag. TĂ€glich werden ab 8.00 Uhr sechs, um die 600 Kilogramm schwere Kampfbullen unter FĂŒhrung zahmer Leitochsen durch die engen Gassen der Altstadt bis in die große Stierkampfarena getrieben. Bei den Mutproben der vorwiegend jungen MĂ€nner werden jedes Jahr Dutzende LĂ€ufer verletzt. Seit 1924 gab es 16 Todesopfer, das letzte 2009. Die Stiere sterben spĂ€ter bei StierkĂ€mpfen. 

 

@ dpa.de