Gesundheit, Soziales

Tag der Geschwister (10. April) / Ambulant und bald auch stationÀr - Deutsche Kinderhospiz Dienste lassen die Geschwister von schwerstkranken Kindern nicht alleine

08.04.2026 - 11:30:03 | presseportal.de

Dortmund - FĂŒr die junge Familie T. war die Diagnose ein Schock: Lia hat einen bösartigen Gehirntumor, diagnostiziert zwei Wochen nach ihrem zweiten Geburtstag. Schwester Lavin ist gerade vier Jahre alt, die Mutter mit dem dritten MĂ€dchen schwanger. Eine Welt bricht zusammen. Hilfe erhĂ€lt die Familie beim Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Dortmund, der unter dem Dach der Deutschen Kinderhospiz Dienste arbeitet. Schnell organisieren Mitarbeitende des Dienstes, dass regelmĂ€ĂŸig zwei Ehrenamtliche in die Familie kommen, um Lia und auch Lavin zu begleiten. So können die Eltern in der krĂ€ftezehrenden und zeitintensiven Therapiezeit, die sich zwei Jahre lang hinzieht, kleine Momente der Auszeit nehmen und Kraft tanken. Lia gilt heute als geheilt - und Lavin geht bis heute regelmĂ€ĂŸig zur Löwenbande, einer der Geschwistergruppen der Deutschen Kinderhospiz Dienste.

Tag der Geschwister (10. April) / Ambulant und bald auch stationÀr - Deutsche Kinderhospiz Dienste lassen die Geschwister von schwerstkranken Kindern nicht alleine - Foto: presseportal.de

Den bundesweiten Tag der Geschwister am 10. April nehmen die Deutschen Kinderhospiz Dienste zum Anlass, auf die wichtige Hilfe der ambulanten und stationĂ€ren Kinderhospizarbeit auch fĂŒr die gesunden Geschwisterkinder aufmerksam zu machen. Weitere Informationen unter https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/ oder auf https://www.instagram.com/hope.kommt.rum/

In der Geschwistergruppe trifft Lavin auf verstĂ€ndnisvolle, ehrenamtliche und hauptamtliche Begleiter und Begleiterinnen, die Aktionen, Events und Veranstaltungen organisieren, zuhören und einfach da sind, wenn ein offenes Ohr gebraucht wird. Vor allem aber trifft Lavin auf andere MĂ€dchen und Jungen, die ein Schicksal eint: Sie alle haben eine Schwester oder einen Bruder zu Hause, der von einer lebensverkĂŒrzenden oder (wie im Fall von Lia) lebensbedrohlichen Krankheit betroffen ist.

"Wir haben durch die Deutschen Kinderhospiz Dienste so viel UnterstĂŒtzung erfahren, fĂŒr die wir sehr dankbar sind", erzĂ€hlt die junge Mutter anlĂ€sslich des bundesweiten "Tags der Geschwister" (10. April). "Die Zeit, in der Lia ihre beiden Operationen am Kopf und dann 19 Monate lang Chemotherapie hatte, war eine sehr extreme und belastende, in der wir aber immer versucht haben, das Beste aus allem zu machen. Ich möchte anderen Eltern, die bei dem Wort Hospiz sofort Angst verspĂŒren, Mut machen, dass es - wie in unserem Fall - nicht immer nur um das Thema Sterben geht, sondern dass es um eine Begleitung in einer ganz schwierigen Lebensphase geht. Und ich möchte betroffene Familien ĂŒberzeugen, sich Hilfe zu holen. Keiner muss diesen Weg allein gehen."

Geschwisterarbeit auch in stationÀren Kinderhospizen von zentraler Bedeutung

Bei den Deutschen Kinderhospiz Diensten spielt die Arbeit mit den Geschwistern eine zentrale Rolle - bislang an allen fĂŒnf Standorten in der ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit, zukĂŒnftig aber auch im stationĂ€ren Bereich.

In Frankfurt am Main soll Mitte 2029 ein erstes stationĂ€res Kinderhospiz unter dem Dach der Deutschen Kinderhospiz Dienste eröffnen. Das "Mein Kinderhospiz Frankfurt" wird einen Teil des enormen Bedarfs an PlĂ€tzen fĂŒr dringend notwendige Entlastungsaufenthalte betroffener Familien decken. Aktuell leben in der Stadt mindestens 900, in der Rhein-Main-Metropolregion sogar rund 7.000 Familien, die einen gesetzlichen Anspruch auf zunĂ€chst vier Wochen Aufenthalt pro Jahr haben. Gerade fĂŒr gesunde MĂ€dchen und Jungen, die sich zwischen ihrer Geschwisterliebe, der Unsicherheit ĂŒber den weiteren Verlauf der Erkrankung bei ihren BrĂŒdern und Schwestern und der Konkurrenz um die elterliche Zuwendung bewegen, ist ein Besuch in einer stationĂ€ren Einrichtung von großer Tragweite fĂŒr die eigene Entwicklung. Ihnen wird - neben der seltenen Möglichkeit, unbeschwerte Zeit mit den Eltern zu verbringen - in unterschiedlichen Projektangeboten die Möglichkeit geboten, ihre GefĂŒhle in einem ganzheitlichen kĂŒnstlerischen und spielerischen Rahmen zum Ausdruck zu bringen. ErlebnispĂ€dagogische und schulische Angebote ergĂ€nzen die Möglichkeit, die "Auszeit" zu nutzen und zu genießen, damit sie gemeinsam mit den Eltern im normalen "Ausnahmealltag" weiterhin klar kommen.

UnterstĂŒtzen Sie die Familien ĂŒber die Deutschen Kinderhospiz Dienste mit Ihrer Spende!

Spendenkonto: DE87 4416 0014 6576 7958 04, Volksbank Dortmund

Über Deutsche Kinderhospiz Dienste:

Die Deutschen Kinderhospiz Dienste sind ein eingetragener, gemeinnĂŒtziger Verein (e.V.). BerĂŒhrt von der Situation von Familien mit schwerstkranken Kindern und Jugendlichen verfolgt er das Ziel eines bedarfsgerechten Angebotes an kinderhospizlicher Begleitung fĂŒr lebensverkĂŒrzend erkrankte Kinder, Jugendliche und ihre Familien - deutschlandweit bis 2035. Im Sommer 2018 fanden die Deutschen Kinderhospiz Dienste mit dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst "Löwenzahn" in Dortmund ihren Ursprung, aufgebaut nach einem ganz neuen Konzept. Eine moderne Hilfestruktur soll die Betroffenen ĂŒber ein medizinisches Netzwerk ansprechen. Der Selbsthilfegedanke wurde durch den Hilfegedanken ersetzt. Emotionale und praktische HĂŒrden zur Inanspruchnahme der Hilfe wurden konsequent auf ein Minimum reduziert. Ab 2020 wurde der Standort Bochum aufgebaut; im Jahr 2021 kamen Dienste in Frankfurt am Main und Regensburg dazu; im Jahr 2024 ein Dienst im Westerwald. Die Vision der Deutschen Kinderhospiz Dienste ist eine moderne Hilfestruktur in ganz Deutschland, die Familien aktiv aus der Dunkelheit holt, sie vertrauensvoll begleitet und deren Hilfeangebote sich an den BedĂŒrfnissen der Familien orientieren. Gemeinsam mit Partnern sowie haupt- und ehrenamtlichen FachkrĂ€ften entwickelt der Verein ein flĂ€chendeckendes und bedarfsgerechtes Angebot in Deutschland. Das Ziel ist es, das Dunkelfeld von 100.000 betroffenen Familien in Deutschland schnellstmöglich zu erhellen. Wir lassen kein Kind allein! www.deutsche-kinderhospiz-dienste.de

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primo PR, Nuray GĂŒler & Anne Heußner
Tel: +49 69 530 546 50
info@primo-pr.com, www.primo-pr.com

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