Wohl keine Absicht bei tödlichem BusunglĂŒck in Stockholm
15.11.2025 - 10:17:39 | dpa.de
Die Polizei geht nach dem tödlichen Busunfall im Zentrum von Stockholm nicht davon aus, dass der mutmaĂliche Verursacher mit Absicht gehandelt hat. Es gebe derzeit keine Hinweise dafĂŒr, dass der Unfall vorsĂ€tzlich herbeigefĂŒhrt worden sei, teilte die schwedische Hauptstadtpolizei mit.Â
Es werde weiterhin wegen fahrlÀssiger Tötung und fahrlÀssiger Körperverletzung ermittelt, der festgenommene Busfahrer werde im Krankenhaus behandelt, erklÀrte die Behörde am Morgen. Am Nachmittag beschloss der zustÀndige Staatsanwalt Robert Slottenberg, den Mann nach seiner Vernehmung wieder auf freien Fuà zu setzen. Ob er nach wie vor im Krankenhaus liegt, ging aus Slottenbergs Angaben nicht hervor.
Bus zum UnglĂŒckszeitpunkt nicht im Dienst
Ein Doppeldeckerbus war am Freitagnachmittag in der NÀhe der Königlich-Technischen Hochschule KTH im Norden der schwedischen Hauptstadt in eine Bushaltestelle gekracht. Dabei kamen drei Menschen ums Leben, drei weitere kamen verletzt ins Krankenhaus. Die Todesopfer sind nach Angaben von Slottenberg immer noch nicht identifiziert. Zwei der Verletzten lagen der Region Stockholm zufolge am Samstag noch im Krankenhaus - eine Person mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen und eine mit mittelschweren Verletzungen.
Wie es zu dem schweren Unfall kommen konnte, ist nach wie vor unklar. Er ereignete sich auf einer viel befahrenen StraĂe, in der NĂ€he befinden sich eine U-Bahnstation sowie eine Bahnhaltestelle mit Verbindungen in die nördlichen Vororte von Stockholm. Viele Schwedinnen und Schweden waren zu dem Zeitpunkt gerade auf dem Weg ins Wochenende. Der Bus befand sich zum UnglĂŒckszeitpunkt nicht im Dienst, Passagiere waren deshalb keine an Bord gewesen.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
