Mongolei, Millionen

Mongolei: Millionen Herdentiere sterben im Extremwinter

19.03.2024 - 08:55:11 | dpa.de

«Dzud» nennen die Mongolen die Schnee- und Eiskatastrophen, die das Land in den Wintermonaten immer wieder heimsuchen. In diesem Jahr trifft es die Tierherden besonders hart.

Die Mongolei wurde von einem extremen Wintereinbruch heimgesucht, dem viele Tiere zum Opfer fielen. - Foto: Davaanyam Delgerjargal/dpa
Die Mongolei wurde von einem extremen Wintereinbruch heimgesucht, dem viele Tiere zum Opfer fielen. - Foto: Davaanyam Delgerjargal/dpa

Dem extremen Winterwetter in der Mongolei fallen immer mehr Herdentiere zum Opfer. Mehr als 4,7 Millionen Tiere sind in diesem Winter bereits wÀhrend der «Dzud» verendet. Das teilte die staatliche Notstandskommission des asiatischen Landes zwischen Russland und China mit. Noch vor gut einem Monat war die Zahl der ums Leben gekommenen Tiere mit rund 1,5 Millionen angegeben worden.

«Dzud» nennen die Mongolen die Schnee- und Eiskatastrophen, die das Land in den Wintermonaten immer wieder heimsuchen. Das WetterphĂ€nomen sorgt dafĂŒr, dass das Vieh kein Futter mehr findet, weil die Böden gefroren oder die Weiden von Schneemassen bedeckt sind. Die Landwirte erleiden so schwere wirtschaftliche SchĂ€den.

Oft sind die Verluste besonders hoch, wenn ein trockener Sommer vorausgegangen ist, in dem sich die Tiere kein ausreichendes Fettpolster fĂŒr den Winter anfressen konnten. SchĂ€tzungen zufolge gibt es in der Mongolei rund 64 Millionen Herdentiere. FĂŒr die Mongolei ist es bereits der zweite «Dzud»-Winter in Folge. Auch die Vereinten Nationen haben bereits vor der Situation gewarnt.

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