Messerangriff in Witten - 40-JĂ€hriger soll vor Haftrichter
29.03.2026 - 05:33:23 | dpa.deNach dem tödlichen Messerangriff in der Ruhrgebietsstadt Witten soll der 40 Jahre alte tatverdĂ€chtige Vater heute einem Haftrichter vorgefĂŒhrt werden. Eine 38-jĂ€hrige Frau und ihre Kinder - ein 9-jĂ€hriges MĂ€dchen und ein 13-jĂ€hriger Junge - waren am Samstag mit einem Messer schwer verletzt worden. Der Junge starb kurz danach.Â
Der Vater wurde nach der Tat festgenommen. Die mutmaĂliche Tatwaffe stellten die Ermittler ebenfalls sicher. Mutter und Tochter wurden ins Krankenhaus gebracht und werden dort laut Polizei intensivmedizinisch versorgt. Beide schweben demnach in Lebensgefahr.
Der Bereich um das Mehrfamilienhaus wurde am Samstag weitrĂ€umig abgesperrt. Ermittler sicherten am Tatort Spuren. Auch der Rettungsdienst war mit Notfallseelsorgern im Einsatz.Â
BĂŒrgermeister: «Tod eines Kindes macht fassungslos»
Das Motiv ist weiter unklar. Der VerdĂ€chtige ist laut Polizei bislang nicht auffĂ€llig geworden. Psychische Probleme sind nicht bekannt. Der TatverdĂ€chtige und seine Familie haben den Ermittlern zufolge die deutsche NationalitĂ€t. Zu den HintergrĂŒnden der Tat macht die Polizei derzeit keine weiteren Angaben.Â
Die Staatsanwaltschaft Bochum hat die Ermittlungen ĂŒbernommen. Es wurde eine Mordkommission eingerichtet. Der TatverdĂ€chtige befindet sich noch in Polizeigewahrsam.Â
Die Stadt Witten hatte sich schwer betroffen gezeigt von dem Vorfall. «Die Nachricht von dieser schrecklichen Tat erschĂŒttert uns alle zutiefst. Besonders der Tod eines Kindes macht uns fassungslos», erklĂ€rte BĂŒrgermeister Dirk Leistner laut Mitteilung.Â
«Wir wĂŒnschen den Verletzten von Herzen Kraft und eine schnelle Genesung.» Er dankte den EinsatzkrĂ€ften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten fĂŒr ihre Arbeit. Die Stadt bittet darum, RĂŒcksicht auf die Betroffenen und deren Angehörige zu nehmen und auf Spekulationen zu verzichten.
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