Jugendliche, Sportwagen

Zwei Jugendliche sterben in Sportwagen

13.04.2025 - 10:36:20

Ein 17-JÀhriger nimmt in der NÀhe von Bremen den Sportwagen des Vaters und fÀhrt mit einem gleichaltrigen Freund los - und das viel zu schnell. Dann kommt es zum Unfall.

Ein Sportwagen rammt mit hoher Geschwindigkeit in der NÀhe von Bremen einen Baum und geht sofort in Flammen auf: Bei dem Aufprall sterben zwei Jugendliche im Alter von 17 Jahren. 

Der junge Fahrer habe offensichtlich wegen viel zu hoher Geschwindigkeit in einer Kurve die Kontrolle ĂŒber den Wagen verloren, den er ohne Erlaubnis des Vaters genommen habe, sagte ein Polizeisprecher. Der Sportwagen kam in der Nacht bei Syke in der NĂ€he von Bremen nach links von der Straße ab, ĂŒberfuhr mehrere Verkehrsschilder und kollidierte frontal mit dem Baum. 

Durch die Wucht des Aufpralls gestorben

Die beiden jungen MÀnner starben nach Angaben des Notarztes unmittelbar wegen der Wucht des Aufpralls, wie der Sprecher sagte. Dann ging der Wagen in Flammen auf, die beiden Teenager verbrannten darin. Zeugen, die in einem Haus in der NÀhe wohnen, hÀtten einen lauten Knall gehört. Den Unfall habe niemand gesehen.

Andere Zeugen hĂ€tten die Polizei alarmiert, weil der Wagen ihnen zuvor «mit immenser Geschwindigkeit entgegengekommen» sei, sagte der Polizeisprecher. Auch die Spuren an der Unfallstelle belegten dies. Unklar war dennoch, wie schnell genau der 17-JĂ€hrige fuhr. An der Stelle außerhalb geschlossener Ortschaften ist nach Polizeiangaben Tempo 70 erlaubt.

Auto des Vaters genommen

Der 17-JĂ€hrige nahm nach Angaben des Sprechers das Auto des Vaters, als seine Eltern nicht zu Hause waren - dann fuhr er mit seinem gleichaltrigen Freund los. Unklar war, ob er einen FĂŒhrerschein besaß - falls ja, hĂ€tte es laut Polizeisprecher nur einer fĂŒr begleitetes Fahren sein können.

Die Feuerwehr löschte den brennenden Wagen und barg die beiden verbrannten Teenager aus dem Autowrack. Das Auto und die TrĂŒmmerteile wurden abgeschleppt. Bei dem heftigen Aufprall waren TrĂŒmmerteile mehrere Hundert Meter weit auf einen Acker geschleudert.

@ dpa.de