Feuer, Krankenhaus

Nach Feuer in Krankenhaus - VerdÀchtiger wird untergebracht

02.06.2025 - 15:18:14 | dpa.de

Ein 72 Jahre alter Patient soll den Brand im Hamburger Marienkrankenhaus gelegt haben, bei dem drei MÀnner starben. Es war wohl Brandstiftung. Nun hat ein Haftrichter mit dem VerdÀchtigen gesprochen.

Der 72-JĂ€hrige, der den Brand in der Klinik gelegt haben soll, kommt vorĂŒbergehen in eine psychiatrische Klinik. - Foto: Bodo Marks/dpa
Der 72-JĂ€hrige, der den Brand in der Klinik gelegt haben soll, kommt vorĂŒbergehen in eine psychiatrische Klinik. - Foto: Bodo Marks/dpa

Der 72 Jahre Patient, der fĂŒr den verheerenden Brand mit drei Toten im Marienkrankenhaus in Hamburg verantwortlich sein soll, wird vorlĂ€ufig in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Es sei davon auszugehen, dass der Mann das Feuer im Zustand der SchuldunfĂ€higkeit oder der verminderten SchuldfĂ€higkeit gelegt habe, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. 

Der Deutsche habe sich vor dem Haftrichter zur Sache nicht geĂ€ußert. Der Unterbringungsbefehl laute auf Brandstiftung mit Todesfolge. Ob es bei dieser rechtlichen WĂŒrdigung bleibe, sei zunĂ€chst unklar. «Die Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang.» Mehr Klarheit gebe es mittlerweile zur Ursache des Feuers: «Er soll das Kissen seines Bettes in Brand gesetzt haben.»

Der 72-JĂ€hrige war nach mehreren Zeugenbefragungen in den Fokus der Ermittlungen geraten und wurde noch am Sonntag im Krankenhaus festgenommen.

Bei dem Feuer in der Nacht zu Sonntag im Hamburger Stadtteil Hohenfelde kamen drei Patienten im Alter von 84, 85 und 87 Jahren ums Leben. 34 Menschen wurden verletzt. Einer davon schwebte in Lebensgefahr. 

Das Feuer war im Erdgeschoss der Klinik in einem Zimmer auf der geriatrischen Station ausgebrochen, die auf die Versorgung Àlterer Patientinnen und Patienten spezialisiert ist.

Womit das Feuer gelegt wurde, war zunÀchst unklar. Die Brandermittler seien weiterhin am Tatort und sicherten Spuren und Hinweise, sagte ein Polizeisprecher am Vormittag. Zum Zustand des lebensgefÀhrlich Verletzten konnte er zunÀchst nichts sagen.

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