Tunnel-Drama, Rettungsarbeiten

Tunnel-Drama: Rettungsarbeiten kommen nur langsam voran

23.11.2023 - 08:10:09

Ein Autobahntunnel stĂŒrzte vor zwölf Tagen nach einem Erdrutsch ein. Noch immer harren 41 Menschen in der Röhre aus. Die Versorgung soll gesichert sein, die Rettung jedoch ist schwierig.

In Indien kommen die Arbeiten zur Rettung der 41 Arbeiter aus einem teilweise eingestĂŒrzten Autobahntunnel nur langsam voran. Vor dem UnglĂŒcksort warten Krankenwagen, wie Aufnahmen des örtlichen Fernsehsenders NDTV zeigten. Die MĂ€nner sind seit zwölf Tagen eingeschlossen. Laut den Behörden erlitten die Retter bei ihren Versuchen, mit einer großen Bohrmaschine in Richtung der Eingeschlossenen durchzukommen, immer wieder RĂŒckschlĂ€ge.

Der 4,5 Kilometer lange Autobahntunnel stĂŒrzte am 12. November nach einem Erdrutsch teilweise ein. Geröll blockiert nach dem Vorfall den Weg der Arbeiter zurĂŒck ans Tageslicht. Der UnglĂŒcksort befindet sich nahe der Kleinstadt Uttarkashi im Himalaya-Bundesstaat Uttarakhand - eine Region mit vielen hinduistischen Tempeln, die Pilger anzieht. Der Tunnel sollte die Verbindungen dort verbessern.

Die Behörden stellten zunĂ€chst eine schnelle Bergung in Aussicht, die sich dann aber immer weiter verzögerte. Am Mittwoch schienen die Retter mit einer starken Bohrmaschine schnell voranzukommen, aber dann stießen sie unter anderem auf MetallstĂ€be. Die Idee ist, Röhren in das Geröll zu drĂŒcken, durch die die MĂ€nner herauskommen können. In der Zwischenzeit werden sie ĂŒber engere Rohre mit Sauerstoff, Wasser, Nahrung und Medikamenten versorgt.

@ dpa.de