Verletzte, BusunglĂŒck

Viele Verletzte nach BusunglĂŒck – Unfallursache unklar

04.07.2025 - 11:13:31

Ein Flixbus aus Kopenhagen kommt von der Autobahn ab und kippt auf die Seite. Die Zahl der Verletzten ist im Laufe des Vormittags gestiegen. Menschen mit zahlreichen NationalitÀten waren an Bord.

  • Ein Flixbus ist von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. - Foto: RenĂ© Schröder/NEWS5/dpa

    René Schröder/NEWS5/dpa

  • Unverletzte Passagiere sollte ein Ersatzbus nach Berlin bringen. - Foto: Jens BĂŒttner/dpa

    Jens BĂŒttner/dpa

Ein Flixbus ist von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. - Foto: RenĂ© Schröder/NEWS5/dpaUnverletzte Passagiere sollte ein Ersatzbus nach Berlin bringen. - Foto: Jens BĂŒttner/dpa

Bei dem Unfall eines Flixbusses auf der Autobahn 19 in Mecklenburg-Vorpommern sind laut neuesten Erkenntnissen der Polizei 23 Menschen verletzt worden. Ein Mensch gilt demnach als schwer verletzt. Die genaue Zahl der Unfallopfer und die Schwere ihrer Verletzungen könnten sich aber noch Àndern, teilte die Polizei mit. 

54 Passagiere und 2 Busfahrer befanden sich demnach in dem Bus, als dieser auf der Strecke Kopenhagen - Wien gegen 2.40 Uhr bei Röbel zunĂ€chst nach rechts von der Fahrbahn abkam und dann umkippte. Nach frĂŒheren Angaben war ein Mensch eingeklemmt und konnte erst nach zwei Stunden befreit werden, er galt demnach als lebensgefĂ€hrlich verletzt. 

Der Fahrgast sei per Hubschrauber zu einem Berliner Krankenhaus geflogen worden, sagte spÀter eine Polizeisprecherin. Zum genauen Verletzungsstand oder der IdentitÀt - etwa dem Geschlecht - konnte sie keine Angaben machen. Die Leichtverletzten seien in umliegende KrankenhÀuser gebracht worden.

Zahlreiche NationalitÀten unter den Passagieren

Die FahrgÀste kamen nach Polizeiangaben aus vielen verschiedenen LÀndern. Die Polizei nannte 20 verschiedene NationalitÀten, etwa Deutsche, Schweden, DÀnen, Polen, Ukrainer, Franzosen, Italiener aber auch Syrer, Chinesen, Australier, Inder, Kanadier und Japaner.

Nicht verletzte Passagiere sollten laut Flixbus samt GepĂ€ck zum Zentralen Omnibusbahnhof nach Berlin gebracht werden. DafĂŒr sei ein Ersatzfahrzeug organisiert worden, teile Flixbus der Deutschen Presse-Agentur mit. In Berlin sollten die Menschen weitere UnterstĂŒtzung erhalten.

Am Freitagvormittag lief die Bergung des Busses unter anderem per Kran. Die Vollsperrung in Richtung Berlin sollte laut Polizei noch etwa bis Mittag bestehen.

MinisterprÀsidentin dankt HilfskrÀften

Zur KlÀrung der Unfallursache wurde die Dekra hinzugezogen. «Wir stehen in engem Austausch mit der Polizei und den zustÀndigen Behörden vor Ort, um die Ursache des Unfalls schnell und umfassend aufzuklÀren», schrieb ein Flixbus-Sprecher. Sobald gesicherte Informationen zum Unfallhergang vorlÀgen, werde das Unternehmen diese transparent und zeitnah kommunizieren.

«Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen dieses tragischen Ereignisses – insbesondere bei den Verletzten und ihren Angehörigen», schrieb der Sprecher. «Wir wĂŒnschen ihnen von Herzen eine schnelle und vollstĂ€ndige Genesung.»

Mecklenburg-Vorpommerns MinisterprĂ€sidentin Manuela Schwesig (SPD) schrieb auf der Plattform X: «Schrecklich. Ich wĂŒnsche allen Verletzten gute Besserung. Vielen Dank allen EinsatzkrĂ€ften fĂŒr ihr schnelles Handeln.»

Flixbus-Unfall im Januar

Schon im Januar war auf der A11 im Nordosten Brandenburgs ein Flixbus auf dem Weg von Berlin nach Stettin von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Die Polizei ging von einem witterungsbedingten Unfall aus. Zwei Menschen kamen damals ums Leben, elf weitere wurden verletzt.

@ dpa.de