Medien: Vier Tote bei Flugzeugabsturz nahe London
14.07.2025 - 14:39:01Bei dem Absturz eines GeschĂ€ftsflugzeugs am Flughafen London Southend sind den Behörden zufolge vier Menschen ums Leben gekommen. Das Flugzeug war am Sonntagnachmittag kurz nach dem Start abgestĂŒrzt. In Aufnahmen von dem UnglĂŒck waren ein gewaltiger Feuerball und eine hohe Rauchwolke zu sehen.Â
Bei den Insassen handelte es sich nicht um britische StaatsbĂŒrger, wie ein Polizeisprecher am Tag nach dem UnglĂŒck bei einer Pressekonferenz mitteilte. Laut britischem Nachrichtensender Sky News sind unter den Betroffenen zwei Piloten aus den Niederlanden, eine Krankenschwester aus Chile und eine weitere medizinische Fachkraft aus einem europĂ€ischen Land.
Das Flugzeug sollte in die Niederlande fliegen, sei aber noch auf dem FlughafengelĂ€nde abgestĂŒrzt, sagte der Polizeisprecher. Bei der UnglĂŒcksmaschine handelt es sich nach Angaben einer Vertreterin der britischen Stelle fĂŒr Flugunfalluntersuchungen um ein GeschĂ€ftsflugzeug vom Typ Beechcraft B200 Super King Air. Es sei noch zu frĂŒh, um Spekulationen ĂŒber die Unfallursache anzustellen, sagte sie. Der Fokus liege zunĂ€chst darauf, BeweisstĂŒcke zu sichern und mit Augenzeugen zu sprechen.
Flughafen vorerst geschlossen
Er bitte um VerstĂ€ndnis, dass der Flughafen bis auf weiteres geschlossen bleibe, sagte der Flughafen-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Jude Winstanley. Passagiere sollten sich an ihre Airline wenden.Â
Betroffen von der vorĂŒbergehenden SchlieĂung ist vor allem die Billigfluggesellschaft Easyjet, die den an der ThemsemĂŒndung gelegenen Airport fĂŒr FlĂŒge an gut ein Dutzend Urlaubsdestinationen nutzt. Der Internetseite zufolge wird auch Berlin von Southend aus angeflogen.Â
Easyjet teilte Sky News zufolge mit, FlĂŒge seien teils an andere FlughĂ€fen verlegt oder gestrichen worden.Â
Behörden ermitteln
Das verunglĂŒckte Flugzeug gehörte der Gesellschaft Zeusch Aviation, die an dem niederlĂ€ndischen Flughafen Lelystad angesiedelt ist. Die Behörden wĂŒrden bei den Ermittlungen zu dem Absturz unterstĂŒtzt, hieĂ es auf der Internetseite des Unternehmens, das unter anderem CharterflĂŒge anbietet. «Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen», hieĂ es in der Mitteilung.
Augenzeugen hatten britischen Medien zufolge berichtet, dass die Piloten vor dem Start noch Schaulustigen zugewinkt hatten. Momente spĂ€ter stĂŒrzte das Flugzeug ab.


