ICE kracht in Hamburg gegen Lkw - AufrÀumarbeiten dauern an
12.02.2025 - 00:57:27 | dpa.deNach dem ZugunglĂŒck mit einem Toten und 25 Verletzten im SĂŒden Hamburgs dauern die AufrĂ€umarbeiten an. An der UnglĂŒcksstelle im Bezirk Harburg werde unter Hochdruck gearbeitet, sagte eine Sprecherin der Bahn in der Nacht zu Mittwoch. Der nach einem ZusammenstoĂ mit einem schwer beladenen Sattelzug schwerbeschĂ€digte ICE ist laut Bundespolizei nicht mehr fahrbereit und kann erst spĂ€ter abtransportiert werden. Der Lkw-Fahrer wurde zur Vernehmung in Polizeigewahrsam genommen.
Wann die Strecke zwischen Hamburg-Harburg und Buchholz in Niedersachsen wieder befahrbar ist, war weiterhin unklar. «Dazu können wir leider keine Prognose geben», sagte die Bahnsprecherin. Auf den Fernverkehr gebe es aber kaum Auswirkungen. ZĂŒge wĂŒrden umgeleitet, es komme zu VerspĂ€tungen von etwa 15 Minuten.Â
Wie es zu dem ZusammenstoĂ auf dem halbbeschrankten BahnĂŒbergang mit Lichtzeichenanlage im Stadtteil Rönneburg kommen konnte, wird noch ermittelt. Der ICE mit 291 Insassen war zum Zeitpunkt des Unfalls am frĂŒhen Nachmittag mit hoher Geschwindigkeit unterwegs und rammte den Lkw mit solcher Wucht, dass vor allem in den vorderen Wagen die Fensterscheiben zerbrachen, wie eine Augenzeugin der Deutschen Presse-Agentur schilderte. Die schweren Bahnschienen auf der LadeflĂ€che des Sattelzugs wurden weit ĂŒber den Unfallort verstreut, der unweit der Landesgrenze zu Niedersachsen liegt.
FahrgĂ€ste mĂŒssen stundenlang im Zug ausharren
Bei dem Todesopfer handelt es sich laut Bundespolizei um einen 55-jĂ€hrigen Zugfahrgast. RettungskrĂ€fte hĂ€tten noch versucht, ihn wiederzubeleben, sagte ein Feuerwehrsprecher. Sechs Insassen aus dem ICE wurden laut Bundespolizei wegen mittelschwerer Verletzungen behandelt, 19 leicht verletzt. Einige der FahrgĂ€ste mussten nach dem Unfall noch stundenlang im Zug ausharren, bevor sie schlieĂlich mit Bussen nach Hamburg-Harburg gebracht wurden.
Die Hamburger Feuerwehr war mit rund 80 KrĂ€ften im Einsatz, die Bundespolizei hatte 70 Beamte vor Ort. AuĂerdem schickte die Bahn mehrere Mitarbeitende aus dem Notfallmanagement zur Unfallstelle.
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