Missbrauchsfall bei Freizeitbad - VerdÀchtiger in Haft
22.08.2025 - 16:08:58 | dpa.deKnapp zwei Wochen nach dem mutmaĂlichen Missbrauch eines kleinen MĂ€dchens beim sĂŒdbadischen Freizeitbad Rulantica ist der TatverdĂ€chtige in Untersuchungshaft gekommen. Der 31-JĂ€hrige wurde zuvor aus RumĂ€nien an die deutschen Strafverfolgungsbehörden ausgeliefert, wie Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mitteilten. Ein Haftrichter des Amtsgerichts Freiburg habe die Haft angeordnet.Â
Dem Mann wird vorgeworfen, das sechs Jahre alte Kind am 9. August aus dem Bad am Europa-Park in Rust heraus in einen Wald gelockt und sexuell missbraucht zu haben. Das hilflose MĂ€dchen war fĂŒnf Kilometer entfernt vom Schwimmbad gefunden worden.
In RumĂ€nien in AuslieferungshaftÂ
Der VerdĂ€chtige hatte in der rumĂ€nischen Stadt Oradea in Auslieferungshaft gesessen. Vor einer Woche wurde er in seinem nahegelegenen Heimatdorf Lugasu de Jos festgenommen. Wie die Polizei in Oradea der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, fand die Ăbergabe an die deutschen Behörden bereits am Donnerstag am Bukarester Flughafen «Henri Coanda» statt.Â
Der Mann soll am 9. August zur Mittagszeit in das Bad im Ortenaukreis gekommen sein, das insbesondere in den Sommermonaten zahlreiche Besucher anlockt. Drei Tage spÀter kamen deutsche Ermittler dank eines Zeugens auf die Spur des VerdÀchtigen. Sie durchsuchten daraufhin die Wohnung des verdÀchtigen Mannes, der zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr an Ort und Stelle war.
Nach einem Bericht der «Lahrer Zeitung» wohnte der VerdÀchtige zuletzt in Lahr, rund 20 Kilometer vom Bad des Europa-Parks entfernt. Dazu machte die Polizei Offenburg bisher keine Angaben.
Ermittlungen laufen weiterÂ
Offen blieb zunĂ€chst, ob der RumĂ€ne bei Behörden RumĂ€niens oder Deutschlands zu den VorwĂŒrfen Stellung nahm. Wie deutsche Polizei und Staatsanwaltschaft weiter mitteilten, ermitteln Beamte in dem Fall weiter - dabei ist auch Landeskriminalamt Baden-WĂŒrttemberg (LKA) eingebunden. Es sei bisher unklar, wann mit weiteren Ergebnissen zu rechnen sei, so die Ermittler.
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