MutmaĂlicher Messerangreifer gesteht Attacke auf Kollegin
02.07.2025 - 13:29:56 | dpa.deDer mutmaĂliche Messerangreifer von Mellrichstadt hat nach eigenen Worten aus einem inneren Drang heraus gehandelt und sich sein Opfer bewusst ausgesucht. Er habe dies bei seiner polizeilichen Vernehmung mit einer psychischen Erkrankung begrĂŒndet, sagte Oberstaatsanwalt Markus KĂŒstner in Schweinfurt. Zudem will der VerdĂ€chtige Drogen am Tattag und am Tag zuvor konsumiert haben.Â
Der 21-JĂ€hrige habe die Tat bei seiner polizeilichen Vernehmung eingerĂ€umt und gesagt, «dass er das Klappmesser in der Hand hatte, in das BĂŒro durch die TĂŒr eintrat und dann zielgerichtet auf das weibliche Opfer eingestochen hat», sagte KĂŒstner. Dies sei heimtĂŒckisch gewesen, daher werde dem Deutschen Mord vorgeworfen. Die Attacke erfolgte im GebĂ€ude seines Arbeitgebers, dem Stromversorger Ăberlandwerk Rhön.Â
MĂ€nner angeblich nicht Hauptziel
Der VerdĂ€chtige verletzte zudem zwei Kollegen schwer. «Die beiden MĂ€nner wollte er nicht töten», gab KĂŒstner die Aussage des gebĂŒrtigen ThĂŒringers wieder. «Die wollten ihn von der Tatbegehung abhalten» und seien dabei von dem Industriemechaniker verletzt worden.Â
Der Mann, der zuletzt in Meiningen etwa 20 Kilometer von Mellrichstadt entfernt wohnte, war kurz nach der Tat am Dienstag festgenommen worden.Â
Am Mittwoch lieà ihn ein Ermittlungsrichter vom Amtsgericht Schweinfurt in eine geschlossene Psychiatrie einweisen. Ermittelt wird wegen Verdachts auf Mord, wegen versuchten Totschlags und gefÀhrlicher Körperverletzung.
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