Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Tornado trifft Gronau – Unwetter bleiben sonst glimpflich

05.06.2026 - 13:34:38 | dpa.de

Ein Tornado ist laut Deutschem Wetterdienst ĂŒber das nordrhein-westfĂ€lische Gronau gezogen. Ansonsten ist Deutschland von heftigeren Unwettern offensichtlich verschont geblieben.

Ein Tornado hat das nordrhein-westfÀlische Gronau getroffen. Laut Deutschem Wetterdienst blieben weitere Unwetter in Deutschland aber weniger heftig als zunÀchst erwartet. (Symbolbild)  - Bild: Marius Bulling/dpa
Ein Tornado hat das nordrhein-westfÀlische Gronau getroffen. Laut Deutschem Wetterdienst blieben weitere Unwetter in Deutschland aber weniger heftig als zunÀchst erwartet. (Symbolbild) - Bild: Marius Bulling/dpa

Ein Tornado ist ĂŒber das nordrhein-westfĂ€lische Gronau an der deutsch-niederlĂ€ndischen Grenze gezogen. Das hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestĂ€tigt. Der Wirbelsturm am Donnerstag hatte demnach die StĂ€rke IF1 mit Windgeschwindigkeiten um 150 Kilometer pro Stunde. Weitere mögliche SchadenfĂ€lle wĂŒrden noch untersucht, hieß es.

Ein Tornado ist ein Wirbelsturm, der bei großen Temperaturunterschieden ĂŒber dem Festland entsteht und in Mitteleuropa hĂ€ufig zusammen mit Gewittern auftritt. Dabei reicht aus der Gewitterwolke ein rĂŒsselartiger Wolkenschlauch bis zum Boden. 

Glimpflicher verlaufen als befĂŒrchtet

Laut DWD blieb die Wetterlage in Deutschland alles in allem aber weniger heftig als zunĂ€chst erwartet. Trotz Warnungen vor markanten Gewittern und Unwettern sei die Gewitterlage am Donnerstag glimpflicher verlaufen als befĂŒrchtet, bilanzierte die Bundesanstalt mit Sitz im hessischen Offenbach. Möglicherweise habe die verbreitet im Vorfeld vorhandene Schichtbewölkung verhindert, dass die Luftmasse energetisch stĂ€rker aufbereitet worden sei, hieß es.

de | unterhaltung | 69487225 |

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