Lange Haftstrafen fĂŒr Quecksilber-Attacke auf MĂ€dchen
10.04.2024 - 14:26:49Weil er seiner kleinen Tochter Quecksilber in den FuĂ gespritzt hat, ist ein 30-JĂ€hriger vom Landgericht Hannover zu einer 13-jĂ€hrigen GefĂ€ngnisstrafe wegen versuchten Mordes verurteilt worden. Seine mitangeklagte frĂŒhere LebensgefĂ€hrtin (34) erhielt am Mittwoch eine zwölfjĂ€hrige Haftstrafe - ebenfalls wegen versuchten Mordes. Beide Angeklagten hatten den Vorwurf des gemeinschaftlichen versuchten Mordes zunĂ€chst bestritten.Â
Das Urteil ist noch nicht rechtskrĂ€ftig. Kurz vor Prozessende rĂ€umten die beiden Angeklagten ein, dem einjĂ€hrigen MĂ€dchen am 24. Juli 2023 gemeinsam Quecksilber in den linken FuĂ und rechten Knöchel gespritzt zu haben.Â
Laut Anklage wollte sich der Mann aus Springe in der Region Hannover mit der Tat an der Mutter des Kindes rĂ€chen, die ihn kurz nach der Geburt des MĂ€dchens verlassen hatte. Der Vater und seine neue Freundin hĂ€tten gewusst, dass das Gift nicht unmittelbar zum Tod fĂŒhrt und der EinjĂ€hrigen besonders starke Schmerzen zufĂŒgen wollen. Das Kleinkind erlitt nach der Quecksilber-Injektion eine eitrige Infektion im FuĂ und Hautausschlag am ganzen Körper. Erst bei dem dritten operativen Eingriff wurde das Quecksilber zufĂ€llig gefunden. Â


