Deutschland, UnfÀlle

Winterwetter hĂ€lt an - UrlaubsrĂŒckkehrer mĂŒssen aufpassen

04.01.2026 - 04:33:07

Ein Wintereinbruch sorgt bundesweit fĂŒr chaotische VerhĂ€ltnisse auf den Straßen. Vor allem ReiserĂŒckkehrer mĂŒssen heute mit glatten Fahrbahnen rechnen.

  • Schnee, GlĂ€tte und KĂ€lte - der Wintereinbruch hat vielerorts in Deutschland den Verkehr behindert und ReiseplĂ€ne durchkreuzt - Foto: Christian Charisius/dpa

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  • Bundesweit gab es UnfĂ€lle, vielfach blieb es dabei aber bei BlechschĂ€den. - Foto: Joshua Rzepka/onw-images/dpa

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Schnee, GlÀtte und KÀlte - der Wintereinbruch hat vielerorts in Deutschland den Verkehr behindert und ReiseplÀne durchkreuzt - Foto: Christian Charisius/dpaBundesweit gab es UnfÀlle, vielfach blieb es dabei aber bei BlechschÀden. - Foto: Joshua Rzepka/onw-images/dpa

Der Wintereinbruch in Deutschland dĂŒrfte heute viele UrlaubsrĂŒckkehrer treffen. Schneeschauer sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor allem vom Nordwesten bis zum Erzgebirge zu erwarten. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und minus 3 Grad. Mit StraßenglĂ€tte muss gerechnet werden. In mehreren BundeslĂ€ndern beginnt nach den Weihnachtsferien am Montag wieder Schulunterricht. 

Lastwagen blockieren Autobahnen 

Schon am Samstag waren in Norddeutschland auf glatten Autobahnen Fahrer ins Schleudern geraten, UnfĂ€lle hĂ€uften sich etwa auf der A1. Zahlreiche UnfĂ€lle wurden auch aus Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-WĂŒrttemberg gemeldet. In Bayern kippte auf der schneebedeckten Autobahn 93 bei Wernberg-Köblitz der AnhĂ€nger eines Lastwagens und platzte auf - auf der Fahrbahn in der Oberpfalz verteilte sich eine Ladung Lachs. 

Autofahrer erfasst Polizist

In Rheinland-Pfalz erfasste ein 20 -JĂ€hriger mit seinem Wagen einen Polizisten, der gerade einen Unfall absicherte. Der Beamte wurde den Angaben zufolge leicht verletzt. Zudem prallte der Mann mit seinem Wagen gegen den Streifenwagen. Der Autofahrer hatte zuvor das Stauende ĂŒbersehen und noch versucht, auf der glatten Straße ausweichen.

Störungen im Zug- und Flugverkehr

Im Raum Bremen kam es zu starken BeeintrÀchtigungen im Regionalverkehr der Deutschen Bahn, es gab VerspÀtungen von einer Stunde und AusfÀlle von Verbindungen.

Am Flughafen DĂŒsseldorf konnten am Samstagnachmittag fĂŒr 40 Minuten keine Flugzeuge starten oder landen. Die Piste wurde nach Angaben eines Sprechers komplett vom Schnee befreit. 

Starker Frost im Anmarsch

Das Winterwetter hĂ€lt erst einmal an. In der Nacht zum Montag erwartet der Deutsche Wetterdienst an manchen Orten zweistellige Minusgrade. Im SĂŒden sind demnach Tiefstwerte zwischen minus 10 und minus 15 Grad möglich, im Rest des Landes zwischen minus 3 und minus 9 Grad. Dabei seien vor allem im Norden Schneeschauer möglich.

Am Montag komme es insbesondere in KĂŒstennĂ€he zu schauerartigen SchneefĂ€llen, vereinzelt seien auch Graupelgewitter möglich. Im SĂŒden soll es hingegen weitgehend trocken bleiben. Abseits von grĂ¶ĂŸeren Nebelfeldern zeige sich zudem vermehrt die Sonne.

Am Dienstag erwartet der DWD eisige Temperaturen und Dauerfrost fast im gesamten Land. Lediglich auf den Nordseeinseln und am Niederrhein seien leichte Plusgrade möglich. Ansonsten lÀgen die Höchsttemperaturen bei weitgehend trockenem Wetter zwischen minus 6 und minus 1 Grad.

@ dpa.de

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