Wintereinbruch fĂŒhrt zu UnfĂ€llen und VerkehrseinschrĂ€nkungen
03.01.2026 - 18:28:36Schnee, GlĂ€tte und KĂ€lte - der Wintereinbruch hat vielerorts in Deutschland den Verkehr behindert und ReiseplĂ€ne durchkreuzt. Bundesweit gab es UnfĂ€lle, vielfach blieb es dabei aber bei BlechschĂ€den. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes behĂ€lt der Winter Deutschland weiter im Griff. Das dĂŒrfte am Sonntag auch UrlaubsrĂŒckkehrer treffen â in mehreren BundeslĂ€ndern beginnt nach den Weihnachtsferien am Montag wieder Schulunterricht. Schneeschauer sind vorrangig vom Nordwesten her bis zum Erzgebirge zu erwarten. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und minus 3 Grad.Â
Lastwagen blockieren AutobahnenÂ
In Norddeutschland gerieten auf glatten Autobahnen Fahrer ins Schleudern, UnfĂ€lle hĂ€uften sich etwa auf der A1. Dort blockierte im Landkreis Oldenburg ein querstehender Sattelzug zeitweise die gesamte Fahrbahn. Auf der A2 bei Herford fuhren sich an einer Steigung mehrere Laster auf der glatten StraĂe fest. Autofahrer wurden gebeten, das Autobahnkreuz Bielefeld weitrĂ€umig zu umfahren. Erst am frĂŒhen Morgen war die Autobahn wieder frei, wie die Polizei berichtete.Â
Auf der A1 fuhr zwischen dem Dreieck Ahlhorner Heide und der Anschlussstelle Cloppenburg eine 36-JÀhrige mit ihrem Auto gegen ein Verkehrszeichen. Die Frau kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. HÀufig blieb es bei den UnfÀllen aber bei leichten Verletzungen sowie BlechschÀden.
Zahlreiche UnfĂ€lle wurden auch aus Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-WĂŒrttemberg gemeldet. In Bayern kippte auf der schneebedeckten Autobahn 93 bei Wernberg-Köblitz der AnhĂ€nger eines Lastwagens und platzte auf - auf der Fahrbahn in der Oberpfalz verteilte sich eine Ladung Lachs.Â
Störungen im Zug- und Flugverkehr
Im Raum Bremen kam es zu starken BeeintrĂ€chtigungen im Regionalverkehr der Deutschen Bahn, es gab VerspĂ€tungen von einer Stunde und TeilausfĂ€lle von Verbindungen. Das Eisenbahnunternehmen Metronom teilte mit, angesichts der hohen Neuschneemengen stieĂen die Weichenheizungen zunehmend an ihre technischen Grenzen. Der Schnee könne nicht mehr vollstĂ€ndig abgetaut werden und gefriere in vielen FĂ€llen unmittelbar erneut. Weichen und Signale fielen vereinzelt aus.
Am Flughafen DĂŒsseldorf konnten am Samstagnachmittag fĂŒr 40 Minuten keine Flugzeuge starten oder landen, die Piste wurde nach Angaben eines Sprechers komplett vom Schnee befreit.Â
Starker Frost im Anmarsch
Das Winterwetter hĂ€lt erst einmal an. In der Nacht zum Montag erwartet der Deutsche Wetterdienst teils zweistellige Minusgrade. Im SĂŒden sind demnach Tiefstwerte zwischen minus 10 und minus 15 Grad möglich, im Rest des Landes zwischen minus 3 und minus 9 Grad. Dabei seien vor allem im Norden Schneeschauer möglich.
Am Montag komme es insbesondere in KĂŒstennĂ€he zu schauerartigen SchneefĂ€llen, vereinzelt seien auch Graupelgewitter möglich. Im SĂŒden soll es hingegen weitgehend trocken bleiben. Abseits von gröĂeren Nebelfeldern zeige sich zudem die Sonne vermehrt.
Am Dienstag erwartet der DWD eisige Temperaturen und Dauerfrost fast im gesamten Land. Lediglich auf den Nordseeinseln und am Niederrhein seien zarte Plusgrade möglich. Ansonsten lÀgen die Höchsttemperaturen bei weitgehend trockenem Wetter zwischen minus 6 und minus 1 Grad.





