OBERPFALZ, Bayern

Ermittlungen und Trauer nach tödlicher Messerattacke in Bank

Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 10:23 Uhr | dpa.de

War es ein RaubĂŒberfall? Was genau bei dem tödlichen Angriff auf einen Bank-Mitarbeiter in Regensburg geschehen ist, mĂŒssen die Ermittler noch klĂ€ren. Ein 20-JĂ€hriger wurde festgenommen.

  • Der mutmaßliche TĂ€ter wurde von SpezialkrĂ€ften abgefĂŒhrt. - Bild: Armin Weigel/dpa
    Der mutmaßliche TĂ€ter wurde von SpezialkrĂ€ften abgefĂŒhrt. - Bild: Armin Weigel/dpa
  • Nach Abschluss des Einsatzes war die Spurensicherung am Tatort unterwegs. - Bild: Jason Tschepljakow/dpa
    Nach Abschluss des Einsatzes war die Spurensicherung am Tatort unterwegs. - Bild: Jason Tschepljakow/dpa
  • In der Bank lĂ€uft die Spurensicherung.  - Bild: Jason Tschepljakow/dpa
    In der Bank lÀuft die Spurensicherung. - Bild: Jason Tschepljakow/dpa
  • Am Tag nach dem Angriff legten Menschen Blumen am Tatort nieder. - Bild: Armin Weigel/dpa
    Am Tag nach dem Angriff legten Menschen Blumen am Tatort nieder. - Bild: Armin Weigel/dpa
Der mutmaßliche TĂ€ter wurde von SpezialkrĂ€ften abgefĂŒhrt. - Bild: Armin Weigel/dpa Nach Abschluss des Einsatzes war die Spurensicherung am Tatort unterwegs. - Bild: Jason Tschepljakow/dpa In der Bank lĂ€uft die Spurensicherung.  - Bild: Jason Tschepljakow/dpa Am Tag nach dem Angriff legten Menschen Blumen am Tatort nieder. - Bild: Armin Weigel/dpa

Nach der tödlichen Messerattacke in einer Regensburger Bank versucht die Kriminalpolizei, die HintergrĂŒnde aufzuklĂ€ren. Bislang ist das Motiv des 20 Jahre alten VerdĂ€chtigen unklar. Details will sie gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft in einer Pressekonferenz am Nachmittag bekanntgeben. Am Morgen sagte ein Sprecher der Polizei, dass es derzeit keine neuen Informationen gebe.

Der 20-jĂ€hrige TatverdĂ€chtige, der rund drei Stunden nach dem Angriff in dem GebĂ€ude festgenommen wurde, soll zudem im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgefĂŒhrt werden. Gegen den Deutschen wird wegen eines Tötungsdelikts und eines RaubĂŒberfalls ermittelt, wie eine Sprecherin des Regensburger PolizeiprĂ€sidiums sagte. 

Viele Details zu den AblÀufen der blutigen Tat mit einem Toten waren auch am Tag danach weiter unklar. Es dauere, den genauen Hergang zu verifizieren, erklÀrte die Polizeisprecherin. Auch die Vernehmungen nÀhmen Zeit in Anspruch. 

Opfer starb im Krankenhaus

Am Donnerstagnachmittag war in der Bankfiliale im Regensburger Westen ein Mitarbeiter mit einem Messer niedergestochen und lebensgefÀhrlich verletzt worden. Eine ganze Weile hatten die EinsatzkrÀfte nur Sichtkontakt mit dem Opfer, bis es medizinisch erstversorgt und in eine Klinik gebracht werden konnte. Dort starb der Mann wenig spÀter.

Es handelt sich um eine Filiale der Hypovereinsbank (HVB). «Wir sind zutiefst bestĂŒrzt ĂŒber den Verlust eines unserer Kollegen infolge dieses tragischen Vorfalls», teilte die HBV nach der Tat mit.

Die SicherheitskrĂ€fte hatten zunĂ€chst eine Geiselnahme befĂŒrchtet. Die Zahl der Menschen, die im GebĂ€ude waren, blieb lange unklar, ebenso das Motiv der Tat. Letztlich konnten die Beamten zwei Personen unversehrt herausbringen. Sie sind laut Polizei ebenfalls Bank-Mitarbeiter. 

Danach fassten SpezialkrÀfte den TatverdÀchtigen in dem GebÀude. Er habe keinen Widerstand geleistet und sei unverletzt geblieben, teilte die Polizei am Abend mit.

Keine Hinweise auf zweiten TĂ€ter

Im Anschluss suchten die EinsatzkrĂ€fte das GebĂ€ude ab, um dann der Spurensicherung das Feld zu ĂŒberlassen. Die Polizei ging rasch von einem EinzeltĂ€ter aus. «Hinweise auf einen zweiten TatverdĂ€chtigen liegen derzeit nicht vor», hieß es wiederholt.

Am Tag nach dem Angriff drĂŒckten Menschen an der Filiale ihre Trauer aus, indem sie Blumen ablegten und Kerzen aufstellten.

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