Corona, Covid-19

Angepasster Corona-Impfstoff ab 18. September erhÀltlich

01.09.2023 - 10:26:19 | dpa.de

Erst seit wenigen Tagen ist ein auf neue Varianten angepasster Corona-Impfstoff in der EU zugelassen. Ärzte und Apotheker stellen sich nun auf eine intensive Impfkampagne in diesem Herbst ein.

  • Ein an neue Varianten angepasster Corona-Impfstoff wird voraussichtlich ab dem 18. September in Arztpraxen und Apotheken erhĂ€ltlich sein. - Foto: Marijan Murat/dpa
  • Die Corona-Zahlen steigen leicht. Voraussichtlich ab dem 18. September wird es in Arztpraxen und Apotheken auf neue Varianten angepasste Impfstoffe geben. - Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
Ein an neue Varianten angepasster Corona-Impfstoff wird voraussichtlich ab dem 18. September in Arztpraxen und Apotheken erhÀltlich sein. - Foto: Marijan Murat/dpa Die Corona-Zahlen steigen leicht. Voraussichtlich ab dem 18. September wird es in Arztpraxen und Apotheken auf neue Varianten angepasste Impfstoffe geben. - Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Ein an neue Varianten angepasster Corona-Impfstoff wird voraussichtlich ab dem 18. September in Arztpraxen und Apotheken erhĂ€ltlich sein. «Die Apotheken können bis 12. September die Bestellungen fĂŒr die Arztpraxen und fĂŒr selbst benötigte Impfstoffe beim pharmazeutischen Großhandel aufgeben», bestĂ€tigte der Chef des Apothekerverbands Nordrhein, Thomas Preis, der «Rheinischen Post» (Freitag).

Nach der Auslieferung ab 18. September stĂŒnden sie Praxen und Apotheken zur VerfĂŒgung. Diesen Tag hatte im August bereits Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) als Termin fĂŒr die VerfĂŒgbarkeit in Praxen genannt.

Ein Expertenausschuss der europĂ€ischen Arzneimittelbehörde (EMA) hatte vor wenigen Tagen grĂŒnes Licht fĂŒr die Zulassung eines weiterentwickelten Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer in der EU gegeben. Es geht um ein auf die Omikron-Sublinie XBB.1.5 angepasstes PrĂ€parat. Es soll besser vor aktuell kursierenden Varianten schĂŒtzen.

Preis sagte, Arztpraxen und Apotheken bereiteten sich bereits auf eine intensive Impfkampagne im Herbst vor. Es sei mit einer komplizierten Terminvergabe zu rechnen.

ÄrztekammerprĂ€sident: Maskenpflicht nicht nötig

Von den bereits leicht steigenden Corona-Zahlen zeigt sich der PrÀsident der BundesÀrztekammer, Klaus Reinhardt, allerdings nicht beunruhigt. «Das Coronavirus ist ein Virus (...), mit dem wir eine gewisse Koexistenz entwickelt haben», sagte im Deutschlandfunk. Eine Maskenpflicht sei derzeit nicht nötig. Die Menschen könnten selbst entscheiden, ob sie eine Maske tragen wollen.

Im Herbst und Winter nimmt die Zahl der Atemwegserkrankungen stets zu, fĂŒr Grippe und RSV gilt das ebenso wie fĂŒr Corona. FĂŒr Arztpraxen und die KrankenhĂ€user werde es sicher auch in diesem Jahr wieder anstrengend, sagte Reinhardt. Mit einer akuten Atemwegserkrankung solle man sich generell ein paar Tage zurĂŒcknehmen und nicht unter Leute gehen, empfiehlt er.

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