Winterwetter hÀlt erst einmal an
05.01.2026 - 13:02:24Das kalte Winterwetter in Deutschland hĂ€lt zunĂ€chst an. Erst zum Ende der Woche rechnen die Meteorologen wieder mit milderen Temperaturen. «Der Winter ist in Deutschland eingekehrt und in vielen Regionen Deutschlands liegt aktuell Schnee, der bei den meist frostigen Temperaturen in den nĂ€chsten Tagen auch noch liegen bleiben wird», sagt Markus Ăbel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Der Grund sei eine kalte polare Luftmasse, die noch einige Tage ĂŒber Deutschland und Mitteleuropa verweile.
«FĂŒr die Regionen, in denen aktuell kein Schnee liegt, sieht es Schnee-technisch hingegen mau aus», sagt Ăbel. Es sei zwar kalt genug, doch nennenswerte neue NiederschlĂ€ge seien in weiten Landesteilen vorerst nicht zu erwarten.
Schnee an der Nordsee
Davon könne am Montag im Nordseeumfeld keine Rede sein. Tief «Birte» produziere zahlreiche und teils krĂ€ftige Schneeschauer, die von der Nordsee vor allem Schleswig-Holstein landeinwĂ€rts ziehen. Die meisten Nordseeinseln bekĂ€men dadurch zumindest wenige Zentimeter Neuschnee. «Strichweise kann es aber auch mal in krĂ€ftigen Schauern, teils auch Gewittern, stark schneien, sodass innerhalb weniger Stunden zehn Zentimeter oder mehr fallen können.» Am wahrscheinlichsten sei dies auf Teilen der Nordfriesischen Inseln und im anschlieĂenden schleswig-holsteinischen Binnenland betroffen. Im groĂen Rest Deutschlands gestalte sich das Wetter dagegen deutlich ruhiger.
Die weiteren Prognosen im Einzelnen:
In der Nacht zum Dienstag wird es laut DWD eisig kalt. So erreichen die Tiefstwerte minus 2 bis minus 10 Grad. Im SĂŒden sind bei klarem Himmel bis minus 16 Grad möglich, in AlpentĂ€lern wird es mitunter noch kĂ€lter.
Am Dienstag zeigt sich der Himmel oft bewölkt, teilweise gibt es ein paar Auflockerungen. In der NĂ€he der Nordsee sind weiterhin Schneeschauer zu erwarten. Zarte Plusgrade gebe es entlang des Rheins, in Teilen NRWs, im Emsland und an der Nordsee. Die ĂŒbrigen Landesteile verbleiben laut DWD im Dauerfrost. «Auch die Schneedecke kann sich dadurch halten, es kann also weiterhin auf den HĂ€ngen gerodelt oder in den Skigebieten skigefahren werden», sagt der Meteorologe.
Wetterlage stellt sich ab Donnerstag allmÀhlich um
Nach einer erneut eisigen Nacht Ă€ndert sich am Mittwoch am Wetter dann nicht allzu viel: Von Brandenburg bis nach Bayern bleibt es ruhig, die Sonne zeigt sich hĂ€ufiger und es bleibt tagsĂŒber weiterhin frostig kalt. Mehr Wolken gibt es in der NordwesthĂ€lfte, wo am Nachmittag aus Westen auch leichte SchneefĂ€lle aufkommen. Im Westen und Nordwesten sowie entlang des Rheins Höchstwerte von -2 bis +2 Grad, sonst vielfach Dauerfrost bei -5 bis 0 Grad.
«Ab Donnerstag stellt sich die Wetterlage allmĂ€hlich um», erklĂ€rt Ăbel. Die Strömung drehe wieder mehr auf West, sodass die polare Kaltluft StĂŒck fĂŒr StĂŒck wieder aus Deutschland verdrĂ€ngt werde. «Ein erstes Frontensystem erreicht uns schon am Donnerstag mit SchneefĂ€llen, die ganz im Westen schon in Schneeregen ĂŒbergehen können». Die Temperatur kletterte dann wieder hĂ€ufiger ĂŒber null Grad, im Westen sogar auf plus 4 Grad.Â
Am Freitag setze sich das mildere Wetter dann noch mehr durch. «Dann dĂŒrfte es dem Schnee wieder an den Kragen gehen», sagt der Meteorologe.







