21 Nashörner sollen in kenianisches Naturreservat umziehen
17.01.2024 - 14:15:36 | dpa.de
Insgesamt 21 ostafrikanische Spitzmaulnashörner sollen in Kenia umgesiedelt werden. Damit will die kenianische Naturschutzbehörde KWS Ăberbevölkerung vorbeugen und Voraussetzungen fĂŒr ein weiteres Wachstum der bedrohten Tierart schaffen. Die Nashörner stammen aus dem Nairobi-Nationalpark sowie zwei privaten Reservaten und sollen nun in das kenianische Laikipia-Hochland umgesiedelt werden, teilte KWS mit. Es handele sich um eine der gröĂten Umsiedlungen von Nashörnern in dem ostafrikanischen Land.
MĂ€nnliche und weibliche Tiere werden im Loisaba-Reservat angesiedelt, wo die letzten Spitzmaulnashörner vor 50 Jahren Wilderern zum Opfer gefallen waren. Dank verstĂ€rkter SicherheitsmaĂnahmen und erfolgreichem Kampf gegen Wilderei konnte die Zahl der Spitzmaulnashörner in Kenia von nur noch 240 im Jahre 1984 auf aktuell 966 wachsen, hieĂ es. Bis zum Jahr 2037 hofft der KWS auf eine Zahl von 2000 ostafrikanischen Spitzmaulnashörnern in Kenia. Diese Zahl wird als notwendig angesehen, damit die Art stabile Ăberlebenschancen hat.
Die Tiere sind scheue EinzelgÀnger, die viel Platz brauchen. Damit sie sich auch weiter fortpflanzen, sollen sie in ihrer neuen Heimat die nötige FlÀche vorfinden. TierÀrzte begleiten die bis zu 1400 Kilogramm schweren Nashörner auf ihrem Transport mit Lastwagen in ihr neues Zuhause. Die Umsiedlung werde voraussichtlich mehrere Wochen dauern, hieà es. Die Sicherheit der Tiere habe oberste PrioritÀt.
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