Rettungsarbeiten, Erdrutsch

Rettungsarbeiten nach Erdrutsch in China fortgesetzt

23.01.2024 - 04:44:25

Es war noch dunkel, als eine Erdlawine mehrere HĂ€user im Dorf Liangshui unter sich begrub. Die Opferzahl steigt auch am Tag danach weiter. Eine Expertengruppe will die Ursache ausgemacht haben.

  • RettungskrĂ€fte im Dorf Liangshui. - Foto: -/XinHua/dpa

    -/XinHua/dpa

  • Alle verschĂŒtteten HĂ€user sind an einem steilen Hang gebaut gewesen. - Foto: Anonymous/Xinhua/AP/dpa

    Anonymous/Xinhua/AP/dpa

RettungskrĂ€fte im Dorf Liangshui. - Foto: -/XinHua/dpaAlle verschĂŒtteten HĂ€user sind an einem steilen Hang gebaut gewesen. - Foto: Anonymous/Xinhua/AP/dpa

Nach dem folgenschweren Erdrutsch in einem Dorf im SĂŒdwesten Chinas ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. Mittlerweile hĂ€tten die RettungskrĂ€fte elf Leichen in den TrĂŒmmern gefunden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die Behörden. Die Suche nach Überlebenden gehe derweil weiter.

Am Montag begruben Erdmassen mehrere HĂ€user im Dorf Liangshui, das im Nordosten der Provinz Yunnan liegt und wenige Tausend Einwohner hat. 47 Menschen galten danach als vermisst. Die Regierung schickte hunderte RettungskrĂ€fte und Soldaten zum UnglĂŒcksort. UngefĂ€hr 200 Bewohner wurden aus der Gegend evakuiert.

Grafik Erdrutsch

Auf Fotos war eine lange Schneise zu sehen, die die Mure in den Hang gerissen hatte. Die 18 betroffenen HĂ€user standen am Fuß des Hangs und wurden von Erdmassen ĂŒberrollt. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Bruch an einer Klippe die Erdlawine ausgelöst haben. Laut Xinhua stellte eine Expertengruppe fest, dass der Abbruch an der Spitze des HĂŒgels die weiter abwĂ€rts liegenden Erdmassen in Bewegung gesetzt haben dĂŒrfte. Die Lawine habe sich anschließend 150 Meter in die Tiefe gewĂ€lzt.

@ dpa.de