Erdrutsch in China - Zahl der Toten steigt
23.01.2024 - 09:57:13Nach dem folgenschweren Erdrutsch in einem Dorf im SĂŒdwesten Chinas ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. Mittlerweile hĂ€tten die RettungskrĂ€fte 31 Leichen in den TrĂŒmmern gefunden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Suche nach Ăberlebenden ging weiter.
Am Montag begruben Erdmassen mehrere HĂ€user im Dorf Liangshui, das in der Provinz Yunnan liegt und wenige Tausend Einwohner hat. 47 Menschen galten danach zunĂ€chst als vermisst. Am Dienstag konnten die Behörden jedoch zu drei Menschen Kontakt herstellen, die bei dem Erdrutsch gar nicht vor Ort waren. Die Regierung schickte Hunderte RettungskrĂ€fte und Soldaten zum UnglĂŒcksort. Unter den winterlichen Bedingungen kam die Suche nur sehr langsam voran. Stand Dienstagnachmittag (Ortszeit) wurden ungefĂ€hr 900 Bewohner aus der Gegend evakuiert und kamen etwa bei Freunden und Verwandten unter.
Auf Fotos war eine lange Schneise zu sehen, die die Mure in den Hang gerissen hatte. Die 18 betroffenen HĂ€user standen am FuĂ des Hangs und wurden von Erdmassen ĂŒberrollt. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Bruch an einer Klippe die Erdlawine ausgelöst haben. Laut Xinhua stellte eine Expertengruppe fest, dass der Abbruch an der Spitze des HĂŒgels die weiter abwĂ€rts liegenden Erdmassen in Bewegung gesetzt haben dĂŒrfte. Die Lawine habe sich anschlieĂend 150 Meter in die Tiefe gewĂ€lzt.





