Felipe VI. in Oviedo am Auge wegen Grauem Star operiert
Veröffentlicht am: 25.10.2026 um 10:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWSFelipes Klinikaufenthalt in Oviedo
- Felipe VI. wurde am Samstag am linken Auge wegen eines Grauen Stars operiert.
- Der Eingriff in einer Augenklinik in Oviedo dauerte ungefähr eine halbe Stunde.
- Der König blieb nach der Operation über Nacht in der Klinik.
Spaniens König Felipe VI. ist am Samstag in einer Augenklinik in Oviedo am linken Auge wegen eines Grauen Stars operiert worden. Der etwa halbstündige Routineeingriff verlief ohne Komplikationen, anschließend blieb der 58-Jährige über Nacht in der Klinik.
Operation während des Aufenthalts in Asturien
Die Operation erfolgte nach Angaben des spanischen Königshauses in der nordspanischen Stadt Oviedo. Felipe hielt sich dort mit Königin Letizia und den Töchtern Leonor, der Prinzessin von Asturien, und Infantin Sofía mehrere Tage auf.
Die Familie nahm in der Region an mehreren Auftritten rund um die Verleihung der Prinzessin-von-Asturien-Preise teil. Der Eingriff fiel damit in einen ohnehin geplanten Aufenthalt des Königshauses in Asturien.
Grauer Star trübt die Augenlinse
Der Graue Star, medizinisch Katarakt genannt, entsteht durch eine zunehmende Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Betroffene sehen häufig verschwommen und kontrastärmer und reagieren empfindlicher auf Licht.
Bei der üblichen Behandlung wird die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Der Eingriff bei Felipe dauerte den Angaben zufolge rund 30 Minuten und verlief ohne Komplikationen.
Eine Nacht zur Beobachtung
Nach der Operation verbrachte der König die Nacht in der Augenklinik. Angaben zu einer längeren Erholungspause oder zu Auswirkungen auf weitere Termine wurden nicht gemacht.
Die Prinzessin-von-Asturien-Preise wurden während des Aufenthalts der Familie in Oviedo verliehen. Die Veranstaltung gehört zu den wichtigsten öffentlichen Terminen des spanischen Königshauses in Asturien.
Der Eingriff bei Felipe VI. betrifft eine häufige Augenerkrankung. Beim Grauen Star trübt sich die körpereigene Linse allmählich ein; typische Folgen sind verschwommenes Sehen, geringere Kontraste und eine erhöhte Lichtempfindlichkeit. Die Operation gilt als Standardbehandlung, bei der die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt wird.
Dass der König die Nacht nach dem rund halbstündigen Eingriff in einer Augenklinik verbrachte, passt zum üblichen vorsichtigen Vorgehen nach einer solchen Operation. Entscheidend für den weiteren Verlauf sind die ärztlichen Nachkontrollen und die schrittweise Rückkehr zu normalen Belastungen. Die dpa-Meldung nennt keine Einschränkungen für künftige öffentliche Termine.
Termine in Oviedo
Der Aufenthalt fiel in eine mehrtägige Reise der Königsfamilie nach Oviedo. Felipe, Letizia, Leonor und Sofía nahmen dort an Veranstaltungen rund um die Prinzessin-von-Asturien-Preise teil. Die Preisverleihung prägt traditionell die öffentliche Präsenz der Familie in Asturien und erklärt, warum der Eingriff in der Region vorgenommen wurde.
Für die Öffentlichkeit steht damit neben dem Gesundheitsaspekt auch die Frage im Mittelpunkt, wann Felipe seine Auftritte wieder vollständig aufnehmen kann. Der gemeldete komplikationslose Verlauf deutet auf einen planbaren Routineeingriff hin; konkrete Angaben zu einer längeren Pause liegen nicht vor.
