J-Nimon K, Pferdezucht

Fohlen J-Nimon K aus Brandenburg für 75.000 Euro verkauft

Veröffentlicht am: 12.10.2026 um 07:51 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Das Hengstfohlen J-Nimon K aus Fehrbellin fällt mit seiner ungewöhnlichen Tigerscheckung auf. Nach dem Verkauf bei einer Versteigerung in Wien soll es möglicherweise nach Dubai wechseln.

  • Ein Mann und sein Zebra? Nein: Es ist ein Pferd.  - Bild: Sven Kaeuler/dpa
    Ein Mann und sein Zebra? Nein: Es ist ein Pferd. - Bild: Sven Kaeuler/dpa
  • Ein Exot - auch für seine Artgenossen. - Bild: Sven Kaeuler/dpa
    Ein Exot - auch für seine Artgenossen. - Bild: Sven Kaeuler/dpa
  • Ängstlich ist das Fohlen nicht. - Bild: Sven Kaeuler/dpa
    Ängstlich ist das Fohlen nicht. - Bild: Sven Kaeuler/dpa
Ein Mann und sein Zebra? Nein: Es ist ein Pferd.  - Bild: Sven Kaeuler/dpa Ein Exot - auch für seine Artgenossen. - Bild: Sven Kaeuler/dpa Ängstlich ist das Fohlen nicht. - Bild: Sven Kaeuler/dpa

Fohlen wechselt möglicherweise nach Dubai

  • Das Hengstfohlen J-Nimon K wurde bei einer Versteigerung in Wien für 75.000 Euro verkauft.
  • Das rund fünf Monate alte Tier bleibt zunächst noch einige Wochen bei seiner Mutter.
  • Danach entscheidet sich, ob es direkt nach Dubai geht oder zunächst in Europa ausgebildet wird.

Ein Hengstfohlen aus dem brandenburgischen Fehrbellin sorgt wegen seiner auffälligen Tigerscheckung über die Region hinaus für Aufmerksamkeit.

Besondere Zeichnung macht bekannt

J-Nimon K ist im Internet mit Videos bekannt geworden. Züchter Steffen Krehl beschreibt die Färbung als ungewöhnlich und vergleicht das Muster unter anderem mit einem Dalmatiner, einem Zebra oder einer Giraffe.

Auch andere Pferde hätten zunächst auffällig auf das Fohlen reagiert, berichtete Krehl. Die Reaktionen von Menschen reichten häufig bis zur Überraschung über das ungewöhnliche Erscheinungsbild.

Vater Genius gab die Scheckung weiter

Maßgeblich für die Zeichnung sei der Vater Genius, ein wegen seiner besonderen Fellfarbe beliebter Deckhengst aus den Niederlanden. Krehl hatte ihn aus einem Hengstkatalog ausgewählt und anschließend für die Zucht eingesetzt.

Dass das Fohlen die Scheckung des Vaters tatsächlich erben würde, sei nicht sicher gewesen. Nach Angaben des Züchters hätten andere Versuche mit demselben Samen auch Schimmel oder braune Pferde hervorgebracht.

Entscheidung über Ausbildung steht bevor

J-Nimon K soll zunächst noch bei seiner Mutter bleiben, bevor die beiden getrennt werden. Anschließend wird über den weiteren Weg des jungen Pferdes entschieden.

Krehl schätzt das Fohlen als selbstbewusst ein. Es gehe voran und sei nicht besonders ängstlich, sagte der Züchter.

Seltene Zeichnung als Zuchtfaktor

Die auffällige Tigerscheckung macht J-Nimon K nicht nur optisch außergewöhnlich. In der Pferdezucht können besondere Fellzeichnungen den Wert eines Tieres deutlich erhöhen, wenn sie mit einer gefragten Abstammung und einem geeigneten Exterieur zusammentreffen. Der Preis von 75.000 Euro spiegelt deshalb neben dem einzelnen Fohlen auch die Erwartungen des Käufers an seine spätere Entwicklung wider.

Entscheidend sind die nächsten Monate

Mit rund fünf Monaten steht das Hengstfohlen noch am Anfang seiner Entwicklung. Zunächst bleibt es bei seiner Mutter; erst danach wird entschieden, ob es direkt nach Dubai reist oder zunächst in Europa ausgebildet wird. Für junge Pferde sind Transport, Eingewöhnung und eine altersgerechte Ausbildung wichtige nächste Schritte.

Brandenburg als Zuchtstandort

Der Fall lenkt Aufmerksamkeit auf die Pferdezucht in Brandenburg und zeigt, wie soziale Medien regionale Zuchterfolge überregional bekannt machen können. Videos und Bilder verstärken den Hype, ersetzen aber keine fachliche Bewertung. Für den langfristigen Wert des Tieres bleiben Gesundheit, Charakter, Entwicklung und die Qualität der Ausbildung maßgeblich.

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